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Simulationssoftware: Cern setzt auf Netzwerklizenzlösung mit Comsol Multiphysics

Das europäische Kernforschungszentrum Cern hat mehrere Netzwerklizenzen von Comsol Multiphysics und eine Reihe an Zusatzmodulen erworben. Durch diese Lizenzvereinbarung steht die FE-Software nun allen Ingenieuren und Forschern des Cerns zur Verfügung, um Simulationen physikalisch basierter Systeme in Forschung, Systemauslegung und Entwicklung durchzuführen. Pierre Baehler, Manager CAD/CAE Support Team des Cern, erläutert: "Wir haben 2007 mit der Nutzung von Comsol durch eine Einzellizenz begonnen. Mittlerweile kommen Diplomanden und Forscher für ihre Forschungsstudien zum Cern, die bereits an ihren Universitäten mit Comsol-Produkten gearbeitet haben." Comsol habe ganz klar das Potenzial eines der wichtigen Werkzeuge für Engineering-Anwendungen am Cern zu werden. Einer der Aspekte, die es für Anwender so attraktiv mache, sei seine Flexibilität. Bertrand Baudouy vom CEA, der französischen Atomenergiekommission, nutzte die Software, um das Tieftemperaturkühlsystem eines der Teilchendetektoren im Large Hadron Collider (LHC) auszulegen. "Ich bin nun in der Lage, die Kühlkanäle der supraleitenden Magnete in etwa einer Woche auszulegen. Dafür wurden bisher zwei bis drei Monate benötigt", erläutert Baudouy.-mc-

Comsol Multiphysics GmbH, Göttingen
Tel. 0551/99721-0, www.comsol.de

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