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Siemens verkauft seinen Anteil an der Dräger Medical AG & Co. KG an Dräger

Siemens wird seinen 25-Prozent-Anteil an der Dräger Medical AG & Co. KG an den Mehrheitseigner Dräger verkaufen. Das Medizintechnik-Unternehmen wird dann vollständig in den Besitz von Dräger übergehen. Der Verkaufserlös beträgt mindestens rund 250 Millionen Euro. Darauf haben sich der Vorstand der Drägerwerk Verwaltungs AG als persönlich haftende Gesellschafterin der Drägerwerk AG & Co. KGaA und der Vorstand der Siemens AG verständigt. Die Durchführung der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Kartellbehörden.
Siemens und Dräger haben sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Komplexität auf beiden Seiten zu reduzieren. "Überall dort, wo es für unsere Kunden von Nutzen ist, werden wir auch zukünftig die gute Zusammenarbeit unserer Unternehmen fortsetzen und ausbauen. Dies gilt insbesondere für technologische Lösungen an der Schnittstelle zwischen Diagnostik und Therapie", sagte Hermann Requardt, CEO des Siemens-Sektors Healthcare. Siemens hatte im Jahr 2003 das Geschäft des Unternehmensbereichs Elektromedizin in das Medizintechnik-Geschäft von Dräger eingebracht und war dafür mit einem Anteil von 35 Prozent an der Dräger Medical AG & Co. KGaA beteiligt. Im Jahr 2007 reduzierte Siemens seine Beteiligung auf 25 Prozent.
Der Verkaufserlös enthält eine Bar-, Kredit- und Optionskomponente. 175 Millionen Euro erhält Siemens nach Abschluss der Transaktion in bar. Für weitere 68,5 Millionen Euro gewährt Siemens der Drägerwerk AG & Co. KGaA einen Kredit. Außerdem wurde eine Optionsvereinbarung mit einer Laufzeit von fünf Jahren getroffen, die Siemens je nach Entwicklung der Drägerwerk-Vorzugsaktie einen weiteren Erlös von bis zu 50 Millionen Euro ermöglicht. Die Option hat aktuell einen Wert von 6,5 Millionen Euro.

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