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Siemens übernimmt Mehrheit an Steinmüller Engineering

Siemens Energy investiert in sein Service-Geschäft für Energie- und Umwelttechnik und übernimmt 60 Prozent an der Gummersbacher Steinmüller Engineering GmbH. Das Unternehmen mit mehr als 60 Mitarbeitern bietet Engineering-Leistungen für Feuerungssysteme und Abgasreinigungsanlagen, mit denen sich der CO2- und Stickstoff-Ausstoß fossil befeuerter Kraftwerke erheblich reduzieren lässt. Über die Höhe des Kaufpreises ist Stillschweigen vereinbart worden.
Damit investiert der Sektor Energy weiter in sein Service-Geschäft zur Überwachung und Verminderung der Schadstoffemissionen für Kraftwerke. Bereits im Oktober 2005 erwarb Siemens die US-amerikanische Wheelabrator Air Pollution Control Inc. in Pittsburgh, die sich auf Produkte und Systeme zur Senkung der Schadstoffemissionen von Kraftwerken im US-Markt spezialisiert hat. Im Mai 2006 übernahm Siemens die Advanced Burner Technologies Inc. (ABT) in Pluckemin, New Jersey, USA. Seither hat sich der Umsatz des Geschäftes mit diesen umweltfreundlichen Produkten und Systemen um 300 Prozent erhöht.
"Fossil befeuerte Kraftwerke werden auch weiterhin eine Hauptstütze der weltweiten elektrischen Energieversorgung sein. Um sie so umweltfreundlich wie nur möglich betreiben zu können, wird die Nachfrage nach innovativen Abgasreinigungstechniken zunehmen", sagte Randy Zwirn, CEO der Siemens-Division Energy Service.
Zusammen mit Steinmüller wird Siemens sein Dienstleistungsgeschäft mit Umwelttechnologien für Feuerungssysteme und Kraftwerksabgasreinigungsanlagen weiter ausbauen. Dieses Geschäft ist Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das Umweltportfolio wächst jährlich mit zehn Prozent und soll bis 2011 auf 25 Mrd. EUR Umsatz zulegen

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