Märkte + Unternehmen

Siemens: Rekord bei Innovationen in 2010

Siemens-Chef Peter Löscher

Das diesjährige Themenspektrum der Erfindungen bei Siemens reicht von neuen Verfahren für die Beschichtung von Turbinenschaufeln in Kraftwerken über LED-Leuchtsysteme für Gebäude oder Schienennetze bis zu Ladetechniken für Elektroautos und magnetisch gesteuerten Kamerakapseln, die wie eine Pille geschluckt werden können und dadurch eine Magenspiegelung deutlich angenehmer machen. Fast die Hälfte der Themen bezieht sich auf Technologien, die eine höhere Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ermöglichen - und damit Innovationen für das breite Umweltportfolio von Siemens darstellen, in dessen Rahmen Siemens im Geschäftsjahr 2010 rund 28 Milliarden Euro Umsatz erzielt hat. Die Erfinder des Jahres 2010 kommen aus Deutschland (Berlin, Duisburg, Erlangen, München) sowie aus den USA und China. Seit 1995 vergibt Siemens jährlich die Auszeichnung zum "Erfinder des Jahres" an herausragende Forscher und Entwickler des Hauses, deren Erfindungen in erheblichem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen. "Um langfristig Erfolg zu haben, genügt es dabei nicht, einfach nur neue technologische Lösungen zu entwickeln", sagte Prof. Hermann Requardt, Siemens-Forschungsvorstand und CEO des Sektors Healthcare. "Man muss vor allem auch wissen, was die Kunden wollen und wie sich die Wertschöpfungskette so optimieren lässt, dass neue Lösungen schnell und kostengünstig zu realisieren sind. Mit 1.300 Einzelpatenten sind die diesjährigen Erfinder des Jahres ein besonderes Vorbild für unsere mehr als 30.000 Forscher bei Siemens." "Das Wissen in den Köpfen ist der entscheidende Mehrwert einer Firma, und Innovationen sind die Umwandlung dieses Wissens in erfolgreiche Produkte", sagte Dr. Winfried Büttner, Leiter der Patentabteilung von Siemens. "Die Zukunft eines jeden Unternehmens hängt von seinem geistigen Eigentum ab. Somit ist unser Patentportfolio von erheblichem Wert - und unsere Erfindungsmeldungen und Patente sind ein wesentlicher Gradmesser für unsere Effizienz bei Investitionen in Forschung und Entwicklung." lg

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Highlight der Woche

Schneller und kostensicher bauen mit HP3
Mit dem HP3 Stufenmodell bietet die Hinterschwepfinger Projekt GmbH einen bewährten und ganzheitlichen Lösungsweg für den Neubau, die Erweiterung oder die Modernisierung von Produktionsstandorten an. Bauvorhaben lassen sich damit nicht nur kostensicher realisieren, sondern auch schneller und zukunftsrobuster, was spätere Anpassungen oder Erweiterungen angeht.  

Zum Highlight der Woche...