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Siemens: beendet Kurzarbeit an allen Standorten in Deutschland

Siemens beendet die Kurzarbeit an allen Standorten in Deutschland. "Die Regelung zur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes hat geholfen, eine schwierige konjunkturelle Phase zu überbrücken", sagte der Personalchef für Deutschland, Walter Huber. "Durch den Schulterschluss von Politik, Gewerkschaften und Unternehmen ist es gelungen, die Kompetenz der Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Nun zieht die Nachfrage wieder an und wir sind auf der Personalseite bestens vorbereitet", so Huber weiter. Im Juni 2009 wurde mit rund 19.000 betroffenen Siemens-Mitarbeitern der Höchststand bei der Kurzarbeit erreicht. Zuletzt wurden es immer weniger, so dass im Juli 2010 nur noch 600 Siemensianer in Kurzarbeit waren. Auch durch die Brückenfunktion der Kurzarbeit war es möglich, den Mitarbeiterstand in Deutschland stabil zu halten. Zu Beginn der Krise im Herbst 2007 hatte Siemens in Deutschland rund 126.000 Mitarbeiter, zuletzt waren es rund 128.000. Siemens war im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010 (Ende Juni) mit Schwung aus der Krise gekommen. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22 Prozent auf fast 21 Milliarden Euro. Der Umsatz erhöhte sich leicht auf knapp über 19 Milliarden Euro. Das Ergebnis der Sektoren kletterte um 40 Prozent auf das Rekordhoch von etwas mehr als 2,3 Milliarden Euro. lg

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