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Siemens: baut Windgeschäft in Nordamerika aus

Siemens Energy ist weiter auf Erfolgskurs in Nordamerika. Das Unternehmen liefert Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 227 Megawatt (MW) für einen Windpark im US-Bundesstaat Oklahoma. Der Auftrag des Energieversorgers Oklahoma Gas & Electric umfasst insgesamt 98 Windturbinen, darunter drei Maschinen der neuen getriebelosen Windturbinengeneration. Einen weiteren Erfolg erzielte Siemens in Kanada: Mit Samsung C&T Corporation vereinbarte das Unternehmen ein Rahmenabkommen über die Lieferung von Windturbinen mit einer Gesamtleistung von bis zu 600 MW für Projekte in der Provinz Ontario. Diese Leistung reicht aus, um dort fast eine viertel Million Haushalte mit sauberem Strom zu versorgen. Darüber hinaus wird Siemens in den Aufbau einer neuen Rotorblattfertigung in Kanada investieren und damit bis zu 300 Arbeitsplätze schaffen.

"Nordamerika ist ein sehr wichtiger Markt für Windenergie", sagte René Umlauft, CEO der Renewable Energy Division von Siemens (Bild). Noch im laufenden Kalenderjahr wird Siemens eine neue Fertigung für Maschinenhäuser für Windturbinen in Hutchinson im US-Bundesstaat Kansas in Betrieb nehmen. "Mit der Rotorblattfertigung in Kanada setzen wir die Regionalisierung unseres Fertigungsnetzes in wichtigen Märkten konsequent fort. Darüber hinaus bedeutet die Lieferung der getriebelosen Windturbinen für uns den Markteintritt für diese bahnbrechende Technologie in den USA", ergänzte Umlauft.
Windenergieanlagen sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von rund 23 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das macht Siemens zum weltweit größten Anbieter von umweltfreundlicher Technologie. Kunden haben mit entsprechenden Produkten und Lösungen des Unternehmens im selben Zeitraum 210 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart, das ist so viel wie New York, Tokio, London und Berlin in Summe an CO2 jährlich ausstoßen. lg

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