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Siemens: baut Schaltanlagenwerk Berlin für 100 Millionen Euro um

Ein Hochspannungs-Leistungsschalter wird im Berliner Schaltanlagenwerk von Siemens getestet. Er kann die millionenfache Leistung einer üblichen Haushaltssicherung mühelos beherrschen.

Siemens will sein Berliner Schaltanlagenwerk zu einer der weltweit modernsten Fabriken ihrer Art umbauen. Dafür investiert das Unternehmen bis 2015 rund 100 Millionen Euro. Dies ist weltweit eine der höchsten Summen, die der Siemens-Sektor Energy bislang für die Modernisierung eines Werkes aufgebracht hat. Gleichzeitig wird der Standort ausgebaut als Zentrum der weltweiten Forschung und Entwicklung für Hochspannungsschalttechnik. Bei der Fertigung setzt man künftig auf besonders innovative Schalttechnik-Produkte. "Das ist ein klares und langfristiges Bekenntnis zum Industrie- und Forschungsstandort Berlin. Durch die massive Modernisierung kann das Werk langfristig als Flaggschiff im harten globalen Wettbewerb bestehen", sagte Wolfgang Dehen, CEO des Siemens-Sektors Energy und Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Im Rahmen der Modernisierung ist geplant der Bau von zwei komplett neuen Produktionshallen, die vollständige Erneuerung bestehender Fertigungsstraßen auf dem Werksgelände sowie eine bessere Logistik für ein "Werk der kurzen Wege". So soll die Fabrikationsstätte fit gemacht werden für den europäischen Markt, wohin die Schalttechnik-Produkte künftig in erster Linie geliefert werden sollen. Mit Hilfe der im Werk hergestellten Komponenten können zum Beispiel Kraftwerke den Stromnetzen zugeschaltet werden. lg

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