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Seeberger plant Neubau in Heedfeld

Der geplante Neubau in Schalksmühle-Heedfeld ist nicht weit entfernt vom jetzigen Standort im Industriegebiet Freisenberg.

Rohre und Hülsen sind das Geschäft von Seeberger. Etwa 100 Millionen Stück davon werden im Jahr gefertigt - Tendenz steigend. Deswegen braucht das Unternehmen mehr Platz. Und den bekommt es durch einen Neubau in Schalksmühle-Heedfeld, gar nicht weit entfernt vom jetzigen Standort im Industriegebiet Freisenberg.
Für etwa 1500 Kunden aus sehr unterschiedlichen Branchen (vom Möbelhersteller bis zur Medizintechnik) fertigt das Lüdenscheider Unternehmen Rohrprodukte für eine Vielzahl von Anwendungen. Sie werden im Auto ebenso gebraucht wie im Maschinenbau, verbinden Stahlseile zu riesigen Netzen oder dienen als Einlegeteile in der Kunststoffindustrie. Für die ebenso zuverlässige wie kosteneffiziente Produktion sind optimierte Prozesse eine Grundvoraussetzung - und dafür wiederum sind auch unter diesen Gesichtspunkten angelegte Räumlichkeiten wichtig.
"Weil wir am jetzigen Standort keine Expansionsmöglichkeiten mehr gesehen haben, fiel der Entschluss zum Neubau", erklärt Firmenchef Frank Seeberger. Ein geeignetes Grundstück mit einer Fläche von knapp 13.500 m² fand sich ganz in der Nähe, obwohl es postalisch zu Schalksmühle gehört: im Neubaugebiet an der Heedfelder Straße, nicht weit vom Golfplatz Gelstern. Langenstück soll die neu angelegte Straße heißen, und darin klingt bereits das deutlich verbesserte Platzangebot an. Ein langgestreckter, schlichter Industriebau bietet mit einer Produktionsfläche von 4.736 m² viel Raum für Fertigung, Nacharbeit, Lager und Versand; der zweigeschossige Verwaltungsbereich ist direkt rechtwinklig daran angegliedert, was kurze Wege und gute Kommunikation ermöglicht. Für alle Fälle verfügt das erworbene Grundstück über zusätzliche Optionsflächen bis 4.000 m², so dass einem möglichen Anbau in späteren Jahren nichts im Wege steht.
Die Planung erfolgt durch das auf Industriebau spezialisierte Lüdenscheider Architekturbüro Mikler - Architektur und Planung. Gleichzeitig wurden aber auch andere Experten hinzugezogen: die eigenen Mitarbeiter, die sich im Unternehmen auskennen. In der Planungsphase hatten alle der etwa 50 Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Vorschläge und Tipps einzureichen, um die Produktionsprozesse in jedem Detail zu optimieren. "Uns war bewusst, dass es oft die Kleinigkeiten sind, die im Nachhinein ärgerliche Probleme aufwerfen", sagt Frank Seeberger. "Unser Ziel war, auch an dieser Stelle möglichst rechtzeitig solche Fehler zu vermeiden."
Inzwischen ist der Bauantrag genehmigt, und in den nächsten Wochen kann mit den Bauarbeiten begonnen werden. Geplant ist, den Umzug bis zum Jahresende vollzogen zu haben. lg

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