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Schunk: Expert Days on Service Robotics

Die Vision des Roboters als wertvoller Helfer im Alltag wird zunehmend Realität: In wenigen Jahren werden sich Serviceroboter im betrieblichen und privaten Leben fest etablieren, so die einhellige Meinung der Experten auf den zweiten Schunk Expert Days on Service Robotics, die am 18. und 19. Februar 2009 in Hausen bei Heilbronn im Hause des Spann- und Greiftechnikspezialisten Schunk stattfanden.
In zahlreichen Vorträgen gaben Vordenker und Wegbereiter der Servicerobotik einen Überblick über den aktuellen Stand und die Zukunft der modernen Helfer. Als Moderatoren des hochkarätig besetzten Expertenforums konnten die Robotikexperten Professor Dr. Henrik I. Christensen (Bild) und Martin Hägele gewonnen werden.
Die Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren:
- Fortgeschrittene Greifskills
- Mobile Manipulation
- Informations- Überwachungs- und Inspektionsroboter
- Reha-, Medizin- und Laborroboter.
Zu den verschiedenen Themen stellten achtzehn Referenten aus Unternehmen, Forschungsinstituten und Universitäten in englischsprachigen Vorträgen ihre aktuellen Produkte vor und gaben detaillierte Einblicke in ihre Aktivitäten und Forschungsprojekte.
Die Teilnehmer der kompetent moderierten Veranstaltung nutzten ausgiebig die angebotenen Möglichkeiten zu Diskussionen und Gesprächen.
Zur Einführung erhielten sie durch Henrik I. Christensen, Kuka Director Robotics and Intelligent Machines, einen Überblick über die Markt-Entwicklungen in den verschiedenen Roboter-Märkten. Seine Einschätzung, wie sich der Robotermarkt im Automotive-Bereich entwickelt, lautete: "oh, oh, oh". Andere Bereiche dagegen zeigen, so Christensen, derzeit gute bis sehr gute Performance. So liegt das jährliche Wachstum im Manufacturing und Industriebereich bei rund 20 Prozent, im Bereich Logistics bei etwa 21 Prozent, im Bereich IP Companies ebenfalls bei 21 Prozent. Einen besonders attraktiven Markt stellt im Moment Medizintechnik und Gesundheitswesen mit einem Wachstum von 62 Prozent dar, einzelne Segmente daraus wachsen um über 540 Prozent.
Auch die Veranstaltung konnte ein erhebliches Wachstum verzeichnen: Mit mehr als 80 Teilnehmern war sie doppelt so groß wie die letztjährige, wie Steffen Hönlinger, Leiter Marketing Automation bei Schunk, am Rande der Veranstaltung erläuterte.
Schunk selbst kann mit einem Umsatzplus in Höhe von 14 Prozent ebenfalls auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. 2008 hat das baden-württembergische Familienunternehmen den Gruppenumsatz auf 206 Mio. Euro gesteigert.
"In schwierigen Zeiten lohnt es sich für Anwender besonders, auf hohe Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsfähigkeit zu setzen", so der geschäftsführende Gesellschafter Heinz-Dieter Schunk, "gerade darin liegen die Stärken von Schunk." Auch für 2009 geht der Familienunternehmer von einem einstelligen Zuwachs aus. hs

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