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Schuler-Zahlen brechen Rekorde

Bei der Schuler AG gehen die Geschäfte derzeit sehr gut. Das im SDax notierte Unternehmen verbuchte voraussichtlich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2011/12 einen Auftragseingang von rund 390 Millionen Euro. Die Bestellungen fielen somit höher aus als in den vergangenen drei Vorquartalen. Der Umsatz betrug in den ersten drei Monaten etwa 276 Millionen Euro (Vorjahr 178 Millionen Euro) . Die vollständigen Quartalszahlen legt das Unternehmen Ende Februar 2012 vor.

Dipl.-Ing., MBA Stefan Klebert, Chief Executive Officer, Vorsitzender des Vorstands seit Oktober 2010


"Es läuft unverändert rund bei Schuler, wir knüpfen an das vergangene Rekordjahr an", sagte Schuler-Vorstandschef Stefan Klebert bei der Vorlage detaillierter Zahlen für das Geschäftsjahr 2010/11, das am 30. September endete. Zugleich bestätigte er die Prognose für das laufende Jahr. Demnach erwartet der Pressenhersteller für das Gesamtjahr 2011/12 einen Umsatzanstieg auf mindestens 1,1 Milliarden Euro und einen weiteren Zuwachs beim operativen Ergebnis. Die Ebitda-Marge soll 9 Prozent betragen. "Wir haben einen regen Auftragseingang, und unser Auftragsbestand von mehr als einer Milliarde Euro bildet ein gutes Polster. Jetzt gilt es, die Aufträge abzuarbeiten", so Klebert weiter.

Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hat sich mit 84,6 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu verdreifacht. "Wir hatten uns eine Ebitda-Marge von 7 Prozent vorgenommen und konnten die Prognose zweimal erhöhen. Mit nun 8,8 Prozent sind wir sehr zufrieden", erläuterte Finanzvorstand Marcus Ketter die Gewinnzahlen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sprang von 17,1 auf 54,2 Millionen Euro. Das Konzernjahresergebnis drehte mit 23,9 Millionen ebenfalls sehr deutlich ins Positive. Im Vorjahr notierte der Konzern noch einen Verlust von 11,8 Millionen Euro. Ketter sprach bei der Bilanzvorlage von einer Profitabilität, "die Schuler so seit Jahren nicht mehr hatte". Ab dem Geschäftsjahr 2013/14 will man stabil einen Umsatz von mehr als 1,2 Milliarden Euro und eine Ebitda-Marge von 10 Prozent erzielen. Für das Geschäftsjahr 2010/11 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der AG der Hauptversammlung im April 2012 vor, eine Dividende von 5,8 Millionen Euro auszuschütten (25 Cent je Stückaktie WKN A0V 9A2 und 12 Cent je Stückaktie WKN 721060). lg

In Folge einer Kapitalerhöhung und des positiven Konzernergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital um 89,6 auf 206,4 Millionen Euro. Trotz deutlich gestiegener Bilanzsumme verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 16,1 auf 23,0 Prozent. Mittelfristig strebt Schuler eine Quote von 30 Prozent an. Dies ist Teil des im Jahr 2011 gestarteten Strategie- und Wachstumsprogramms ¿ZusammenWachsen", um Schuler nachhaltig profitabel und krisensicher aufzustellen.

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