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Schuler erhält Großauftrag aus China über eine Turn-Key-Schmiedeline für Eisenbahnräder

Neben den bereits erprobten Schmiedepressen wird Schuler erstmalig auch eine neu entwickelte Radwalze liefern.
Kernstück der Anlage sind zwei Pressen zum Vorformen der erwärmten Blöcke, eine Radwalze und eine Kümpel- und Lochpresse. Ausgehend von einem auf 1.250 °C erwärmten Stangenabschnitt wird mit Presskräften von 5.000 und 10.000 Tonnen die Radvorform in zwei Stufen geschmiedet. Die Radwalze verarbeitet dieses Vorprodukt zum Rad weiter. Die Kümpelpresse mit einer Presskraft von 5000 t presst das Rad in seine Endform. Gleichzeitig wird die Nabe durchgelocht.

Anlage zum Schmieden von Eisenbahnrädern.

Das von Schuler entwickelte Werkzeugkonzept in Verbindung mit den präzisen Schmiedeaggregaten erlaubt geringe Toleranzen und einen geringen Materialeinsatz. Durch die automatisierte Verkettung der einzelnen Pressen mit Robotern werden darüber hinaus kurze Transportzeiten garantiert.

Ein zentraler Leitstand ermöglicht eine bedienerfreundliche und effektive Überwachung der gesamten Linie. Umfangreiches Datenmanagement und Datenarchivierung gewährleisten einen schnellen Zugriff auf alle relevanten Prozessdaten. Die hohe Produktionsleistung der Anlage, die auf maximal 75 Teile pro Stunde ausgelegt ist, entspricht der starken Nachfrage nach Schmiederädern für Hochgeschwindigkeitszüge.

Der Großauftrag ist für Schuler ein weiterer Schritt, sich auf dem wichtigen Eisenbahnmarkt als erstklassiger Turn-Key-Lieferant zu etablieren. lg

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