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Schott Solar liefert 67.000 Solarmodule nach Thailand

Die Schott Solar AG stärkt erfolgreich das Auslands- und Projektgeschäft und vermeldet einen Großauftrag aus Thailand: 67.000 Photovoltaikmodule liefert das deutsche Solarunternehmen für zwei Solarkraftwerke, die Phoenix Solar Singapur seit Juni nördlich von Bangkok errichtet. Die zwei Standorte werden eine Spitzenleistung von 9,7 und 6,2 Megawatt erreichen. Ab Dezember 2011 sollen sie bei einem jährlichen Ertrag von rund 25.000 Megawattstunden umweltfreundlichem Sonnenstrom bis zu 10.000 thailändische Haushalte versorgen.

Zustande kam der Vertrag über die Lieferung der Module an Phoenix Solar Singapur während der Intersolar Europe. Die Tochter der Phoenix Solar AG ist für die Planung der Anlagen samt Lieferung der Module und Wechselrichter verantwortlich. Von Beginn an war eine Mischung aus deutscher Ingenieurskraft und technologischem Wissen gepaart mit lokalen Kenntnissen im Baumanagement vom Investor gewünscht. Dieser ist Solarta Co Ltd, ein Joint Venture von Yanhee Solar Power Co Ltd und Ratchaburi Electricity Generating Holding PLC, einem unabhängigen Stromproduzenten. Ausschlaggebend für die Entscheidung für Schott waren der hohe Qualitätsanspruch sowie die lineare Leistungsgarantie von 25 Jahren, die das Unternehmen auf seine Module gewährt.

Die beiden Anlagen sollen bis Ende des Jahres ihren Betrieb aufnehmen. Zum Einsatz kommen polykristalline Module aus der Serie Perform POLY 2xx. Die Module zeichnen sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit und eine hohe Flexibilität bei der Installation aus. Die von Öko-Test mit Sehr gut prämierten Module garantieren außerdem einen hohen Stromertrag durch die genannte lineare Leistungsgarantie.

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Der neuerliche Auftrag unterstreicht einmal mehr die Kompetenz des Unternehmens im Auslands- und Projektgeschäft: "Wir haben in den letzten wenigen Monaten Modullieferverträge über eine Leistung von mehr als 50 Megawatt-Peak für internationale Großprojekte abgeschlossen", sagt Dr. Martin Heming, CEO der Schott Solar AG. Er ergänzt: "Unsere Präsenz vor Ort in den internationalen Märkten sowie unsere Erfahrung bei bereits umgesetzten Großprojekten waren jeweils ausschlaggebend dafür, dass sich unsere Partner für uns entschieden haben." Die Projektsparte profitiert vom internationalen Vertriebsnetz der AG, das Sales Offices in über 40 Ländern umfasst. Unter dem Namen " Schott Solar Power Projects" vereint sie alle Photovoltaik-Projektaktivitäten: vom Direktvertrieb an Kraftwerkskunden - wie Phoenix Solar - über Unterstützung bei Entwicklung und Realisierung bis zum Verkauf von Turnkey-Kraftwerken an Investoren.

CEO Martin Heming geht davon aus, dass Solarkraftwerke in Zukunft insbesondere in den neuen Märkten in Asien sowie in den USA eine signifikante Rolle spielen werden. "Know-how im Projektgeschäft und ein internationales Vertriebsnetz werden immer wichtiger. Die Diversifizierung und Internationalisierung außerhalb der Kernmärkte passt gut in dieses Bild." lg

 

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