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Schmolz+Bickenbach AG: Spürbare Erholung der Märkte

Die Schmolz+Bickenbach AG wurde durch die in Folge der Finanzkrise entstandene Konjunkturschwäche hart getroffen. Die Bestellungseingänge brachen seit Herbst 2008 in einem nie gekannten Ausmaß ein. Neben einem nachfragebedingten Rückgang der Aufträge waren es vor allem die massiven Lagerreduktionen in der ganzen Wertschöpfungskette der Kunden, die zu einer äusserst niedrigen Auslastung der Werke, Verarbeitungsbetriebe und Distributionsnetze fgeführt habe. Von dieser Entwicklung seien fast alle Abnehmergruppen betroffen gewesen, allen voran die Automobil- und Maschinenindustrie. Erschwerend kam der Margenzerfall dazu, der vor allem durch den Liquiditätsdruck der Wettbewerber im Markt entstand. Das Unternehmen habe schon ab dem vierten Quartal 2008 auf diese Entwicklung reagiert und Kostensenkungsprojekte und Programme zur Optimierung des Working Capital gestartet. Eine detaillierte Analyse zeigt, dass der Tiefpunkt der Entwicklung im Sommer 2009 durchschritten wurde. Einerseits erhöhten sich seither die Bestellungseingänge sukzessive und andererseits machten sich die getroffenen Massnahmen im Ergebnis allmählich bemerkbar. Deshalb sind die Kennzahlen des zweiten Halbjahres 2009 besser ausgefallen als jene des ersten Halbjahres, und dies trotz den ferienbedingten Werkstillständen im Sommer und an Weihnachten. Dies stimme das Unternehmen unter Berücksichtigung der aktuellen signifikanten Marktbelebung für die Zukunft zuversichtlich.

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