Märkte + Unternehmen

Schmolz + Bickenbach plant Emission von Anleihen

Schmolz + Bickenbach hat erstmalig ein Interim Management Statement für das erste Quartal 2012 veröffentlicht. Insgesamt habe sich die Nachfrage nach den Produkten im ersten Quartal 2012 regional recht unterschiedlich entwickelt, heißt es. Während die Nachfrage auf den europäischen Märkten weiterhin durch die Verunsicherung aufgrund der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise getrübt war, habe man auf dem nordamerikanischen Markt durch die Inbetriebnahme des neuen Stahlwerks von A. Finkl & Sons Co. die Absatzmenge und die Umsatzerlöse weiter ausbauen können.

Im Vergleich zum letzten Quartal 2011 seien die Umsatzerlöse um 104,9 Millionen Euro (+ 11,4 Prozent) und das betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 25,4 Millionen Euro (+ 53,2 Prozent) angestiegen; die EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,2 Prozent auf 7,1 Prozent.

Insgesamt stiegen die Umsätze im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum nur geringfügig um 2,8 Prozent auf 1.027,1 Millionen Euro. (1. Quartal 2011: 1.057,2 Millionen Euro) zurückgegangen. Aufgrund der leicht niedrigeren Mengen und des weiterhin bestehenden Margendrucks in Europa ist der EBITDA um 8,7 Prozent auf 73,1 Millionen Euro (1. Quartal 2011: 80,1 Millionen Euro) gesunken. Weitere Kosteneinsparungen ermöglichten es uns trotzdem, eine EBITDA-Marge von 7,1 Prozent (1. Quartal 2011: 7,6) zu erzielen.

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Nach dem üblichen Bestandsabbau zum Jahresende ist das Operating Working Capital zum Ende des ersten Quartals saisonal bedingt wieder angestiegen und hat im Wesentlichen zum Anstieg der Nettofinanzverbindlichkeiten um 5,2 Prozent auf 905,5 Millionen Euro (31.12.2011: 860,4 Millionen) geführt. Mit der für Mitte Mai 2012 geplanten Ausgabe einer Anleihe mit einem Nennwert von 300 Millionen Euro sollen die Finanzierungsbasis verbreitert und die Fälligkeitsstruktur weiter optimiert werden.

Mit Beschluss der Generalversammlung wurden Roland Eberle (CH) und Dr. Marc Feiler (DE) als neue Mitglieder in den Verwaltungsrat gewählt. Zudem hat die Generalversammlung eine Dividende von CHF 0,10 pro Aktie zu Lasten der Reserve aus Kapitaleinlagen beschlossen, was einer Dividendenzahlung von 9,8 Millionen Euro entspricht. kf

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