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Sauberer Datenbestand


Das Karlsruher Softwarehaus simus unterstützt Sulzer Pumps bei der angestrebten ERP-Zusammenführung an 15 Standorten. Infolge der Einführung eines ERP-Systems von SAP wird Sulzer Pumps den Datenbestand der unterschiedlichen Altsysteme vereinheitlichen und besser strukturieren. Dafür entwickelten die Karlsruher Optimierungsspezialisten in ihrem patentierten Verfahren gemeinsam mit ihrem Kunden eine auf das Unternehmen abgestimmte Klassifikation aller Teile und bereiteten gleichzeitig den Datenbestand von etwa 80.000 Standardteilen automatisch auf. Mit der standardisierten und qualitativ hochwertigeren Datenbasis soll eine effizientere standortübergreifende Auftragsabwicklung in einem globalen Markt gelingen. Bis Ende 2012 implementiert der Pumpenhersteller, eine Division der Schweizer Sulzer AG, nach und nach an allen 15 Standorten und 50 Servicezentren ein einheitliches ERP-System von SAP. Simus systems assistiert bei dem Migrations- und Standardisierungsprojekt mit dem Aufbau einer individuellen Klassifikation und einer softwaregestützten, automatischen Datenaufbereitung.

Automatisch aufbereitete Daten legen bei Pumpenhersteller Sulzer Pumps den Grundstein für ERP-Standardisierung

In ihrem patentierten Verfahren analysierten die Karlsruher die vorhandenen Daten und definierten eine Klassifikation, welche sich an den Suchkonventionen des Unternehmens und den Anforderungen der Pumpenfertigung orientiert. Die Möglichkeiten der Klassifikation erweitern dabei die Leistungsstärke des ERP-Systems. "Das neue Werkzeug etabliert im ganzen Unternehmen eine einheitliche, flexible Wissensbasis und ermöglicht schnelleres sowie zielgerichtetes Suchen", sagt Hans Scholl, Projektleiter bei Sulzer Pumps. Die Systemmigration und -zusammenführung erleichtert simus systems mit einer softwaregestützten automatischen Datenaufbereitung. Auf Basis der definierten Klassifikation vereinheitlicht die Software simus classmate die Bezeichnungen der 80.000 Elemente des Standardteil-Katalogs und reichert sie, wenn nötig, mit weiteren Klassifikationsinformationen an. Im Laufe des Projekts werden bis zu drei Millionen Daten klassifiziert. In jedem Datensatz werden die Maße im metrischen sowie im angloamerikanischen System geschrieben und die Benennung in sieben Sprachen übersetzt. Damit behält jeder Standort trotz Standardisierung seine gewohnte Arbeitsumgebung bei. Insgesamt erhalten die Daten eine höhere Qualität. "Unser automatisiertes Verfahren eignet sich vor allem für die Aufbereitung großer Datenbestände, deren manuelle Bearbeitung unmöglich wäre", sagt Dr. Arno Michelis, Geschäftsführer von simus systems. -sg-

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Simus Systems GmbH, Karlsruhe
Tel. 0721/830843-0, www.simus-systems.com

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