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Sartorius: Neues Werk in Indien

Mit einem Festakt hat der Prozess- und Labortechnologieanbieter Sartorius sein neues Werk am Standort Bangalore in Indien eingeweiht. Gemeinsam mit rund 100 Gästen aus Wirtschaft und Politik nahmen Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg, der Aufsichtsratsvorsitzende Prof. Dr. Arnold Picot sowie der Geschäftsführer von Sartorius Indien Amit Chatterjee das 10.000 Quadratmeter große Gebäude offiziell in Betrieb. Mit dem neuen Standort fasst Sartorius seine bisher fünf dezentralen Einzelstandorte in Bangalore auf einem neuen Werksgelände von 40.000 Quadratmetern zusammen und schafft neue Kapazitäten für das schnell wachsende Indiengeschäft beider Konzernsparten. Sartorius entwickelt und fertigt in Indien unter anderem Bioreaktoren und weiteres Equipment für Pharmakunden, Laborgeräte sowie Waagen für industrielle Anwendungen. Rund fünf Millionen Euro hat der Konzern in den Neubau investiert.

In seiner Ansprache verwies Kreuzburg darauf, dass Sartorius sich in Indien seit über zwei Jahrzehnten eine starke Position bei seinen lokalen und globalen Kunden aus der Biotech- und Pharma- sowie Lebensmittelbranche erarbeitet habe. Nach Deutschland mit rund 2.200 Mitarbeitern stelle Indien mit knapp 500 Beschäftigten inzwischen die zweitgrößte Belegschaft im Konzern. "Es freut mich ganz besonders, dass wir mit unserem neuen Werk trotz der Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise die weitere Entwicklung unseres Geschäfts in Indien vorantreiben können", so Kreuzburg.

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Durch die erweiterten Kapazitäten wird das Unternehmen an neuen Prozesstechnologien arbeiten und in den Applikationslaboren gemeinsam mit Kunden für sie relevante Verfahren entwickeln. Das Werk soll den indischen und weitere asiatische Märkte versorgen und außerdem weltweit Komponenten für die konzerneigene Fertigung herstellen. Sartorius ist seit 1987 in Indien aktiv. Der neue Standort befindet sich nahe des internationalen Flughafens und des Zentrums in Bangalore und bietet eine optimale logistische Anbindung.

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