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Sartorius: Geschäftszahlen

Der Sartorius Konzern erzielte in den Monaten Januar bis Juni einen Umsatz von 304,0 Mio. Euro. Dies entspricht wechselkursbereinigt einem Wachstumsplus von 3,8 Prozent (aktuelle Wechselkurse: -0,2 Prozent). Der Auftragseingang erreichte kursbereinigt das Niveau des Vorjahres (+0,1 Prozent) und liegt bei 311,3 Mio. Euro (aktuelle Wechselkurse: -3,9 Prozent). Das operative Ergebnis (EBITA/Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Amortisation) beträgt 27,0 Mio. Euro nach 28,9 Mio. Euro im Vorjahr. Die entsprechende EBITA-Marge beläuft sich damit auf 8,9 Prozent, in Vorjahreswechselkursen liegt sie bei knapp 10 Prozent.

Das Geschäft der Biotechnologie-Sparte entwickelte sich in Europa mit zweistelligen Wachstumsraten dynamisch und spiegelt damit die erfolgreiche Integration der Stedim S.A. wieder. Im US-Markt hingegen sanken die Umsätze aufgrund einer schwächeren Nachfrage von einzelnen großen Biopharmakunden, da diese verspätete oder eingeschränkte Medikamentenzulassungen hinzunehmen hatten und in der Folge zum Teil deutlich weniger produzierten als ursprünglich geplant. Ferner haben einige Schlüsselkunden Programme zur Reduzierung ihrer Lagerbestände initiiert und damit temporär die Nachfrage nach Produkten zusätzlich gedämpft.

"Sartorius Mechatronics ist in der ersten Jahreshälfte gut gewachsen, allerdings hat sich der starke Auftragseingang des ersten Quartals im zweiten Quartal aufgrund der schwächeren Weltkonjunktur nicht fortgesetzt. Im zweiten Halbjahr legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die weitere Umsetzung unserer Wachstumsstrategie in Asien sowie auf die Verbesserung des Ertragsniveaus", so Vorstandschef Dr. Joachim Kreuzburg.

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Im zweiten Halbjahr erwartet das Unternehmen für beide Sparten Umsätze oberhalb derer des ersten Halbjahres. Für die Sartorius Stedim Biotech wird im Vergleich zum ersten Halbjahr dabei mit höheren Wachstumsraten gerechnet, während für Sartorius Mechatronics konjunkturbedingt eine etwas nachlassende Wachstumsdynamik zu erwarten ist. Die Profitabilität sollte in beiden Sparten in der zweiten Jahreshälfte höher ausfallen als in den ersten sechs Monaten. Jedoch geht das Unternehmen nicht davon aus, die ambitionierten Gesamtjahresziele zu erreichen. Allerdings ist eine präzise quantitative Prognose für das zweite Halbjahr aufgrund der aktuellen Unsicherheiten im US-amerikanischen Biotechnologiemarkt sowie bezüglich des konjunkturellen Umfelds zur Zeit nicht möglich.

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