Smart Automation Austria

Fabrikautomatisierung im Fokus

Zeitgleich fanden von 6. bis 9. Mai 2014 in der Messe Wien drei hoch interessante Industrie-Fachmessen statt: Zum einen die von Reed Exhibitions Messe Wien organisierte internationale Fachmesse "Intertool" und die von der Schweißtechnischen Zentralanstalt (SZA) ausgerichtete "Schweissen"; zum anderen die ebenfalls von Reed Exhibitions veranstaltete Smart Automation Austria, die um einen Tag kürzer - also von 6. bis 8. Mai - stattfand. Mit ihrem Zusammenspiel bilden die drei Fachmessen die wohl wichtigste Plattform für die österreichische Industrie. SCOPE-Redakteurin Evelin Eitelmann hat ein Auge auf die Smart Automation Austria und ihr Service-Angebot geworfen.

Als einzige Fachmesse Österreichs für industrielle Automatisierungstechnik legt die Smart Automation Austria ihren Fokus auf die Fabrikautomatisierung und die Prozessautomatisierung. Ihr Angebotsspektrum reicht von der Komponentenebene bis hin zu kompletten Systemen und integrierten Automatisierungslösungen und umfasst sämtliche Produktbereiche der industriellen Automatisierungstechnik. Die Messe ist die Plattform für die österreichische Automatisierungsbranche und findet im jährlichen Rhythmus abwechselnd in Wien und Linz statt. Sie zieht über 200 Aussteller aus 14 Ländern an, darunter viele Markt- und Technologieführer. Fachbesucher der Smart Automation Austria finden zur Messe eine umfasssende Betreuung durch die zahlreichen namhaften Unternehmen vor. Innovative Automationslösungen drehen sich zentral um effiziente Steuerungskonzepte sowie Bedienerfreundlichkeit in der Betriebsführung und Effizienz in der Aktuatorik. Das Antreiben und Bewegen wird somit nicht nur im übertragenen Sinn eines der vielen Kernthemen sein. Im Themenkreis Energieverteilung und Niederspannungstechnik werden Experten ebenfalls umfassend fündig.

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Neu für die Fachmesse sind die Vortragsbühnen in den Messehallen, die mit Key Notes zu branchenrelevanten Themen das Fachpublikum auf den neuesten Wissensstand bringen. „Mit dem Zusatzprogramm wollen wir den Fachbesuchern noch mehr Information zu ihrer Branche und mehr Tiefe zu den Innovationen der Industrie mit auf den Weg geben“, erklärt der Reed-Geschäftsführer Matthias Limbeck. „Der Besuch der Fachmesse soll sich für jeden lohnen. Das ist unser erklärtes Ziel.“ Gleich am ersten Messetag (Dienstag, 6. Mai) spricht Prof. DI Wolfgang Mathera (Leitung des Institutes für Prozessmanagement, Geschäftsführung MC GmbH und Lektor u. a. an der Johannes Kepler Universität/Linz und der Wirtschaftsuniversität Wien) von 13.00 bis 13.30 Uhr zum Thema „Industrie 4.0 / Next level for Industry & Next Generation for Business Process Management“. Ebenfalls am Dienstag, 6. Mai, von 14.00 bis 15.00 Uhr, lädt der international renommierte Zukunftsforscher Dr. Pero Micic zum Vortrag „Wovon leben Sie morgen? Ihre Chancen in Zukunftsmärkten erkennen und nutzen“. Der Experte geht in seinem Vortrag auf die Tatsache ein, dass durch Industrie 4.0 die Märkte schrumpfen, implodieren, neu entstehen oder stark wachsen werden. Um in den Märkten der Zukunft gute Chancen zu haben zeigt er auf, wie man Chancen in Zukunftsmärkten erkennen, beurteilen und nutzen kann. Im Anschluss daran demonstriert der ehemalige Profisportler Gerhard Zadrobilek „Was Sieger anders machen.“ (Dienstag, 6. Mai, 16:00 – 17:00 Uhr) und zieht dabei Parallelen zwischen 14 Jahren Profisport, Wirtschaft und Privatleben.

Neue Service-Leistungen

Den Ausstellerabend (Dienstag, 6. Mai 2014, ab 18.00 Uhr, Saal Strauss im Congress Center der Messe Wien) hat Reed Exhibitions merklich aufgewertet und lädt zum „After Work Branchen-Get-together“ ein. Anstatt ausschließlich den Ausstellern vorbehalten zu sein steht die Abendveranstaltung auch Kunden und Geschäftspartnern von Ausstellern offen.

Zum ersten Mal bietet Reed Exhibitions den Ausstellern eine Reihe von neuen Leistungen an, die es in dieser Form bislang noch bei keiner anderen Messe des Veranstalters gegeben hat. Die neuen Service-Dienstleistungen „Advanced Showroom“ und „Participant Directory“ wurden in den vergangenen Wochen allen Ausstellern zugesandt. Im Advanced Showroom können Aussteller ihr Unternehmen und ihre Neuheiten in einem erweiterten Präsentationsumfeld vorstellen. Dort können beispielsweise Produktfotos, Videos, Produktbeschreibungen, Preislisten etc. eingestellt oder auch die auf der Messe anwesenden Mitarbeiter schon im Vorfeld der Messe vorgestellt werden. Im Participant Directory wird den Ausstellern zielgenaues Matchmaking ermöglicht. Über ein Messaging System ist die direkte Kommunikation zwischen Fachbesucher und Aussteller möglich, registrierte Fachbesucher können bereits im Vorfeld der Veranstaltung Aussteller kontaktieren und Gesprächstermine auf den Fachmessen organisieren. Die Termine werden automatisch im Kalender der Webseite gespeichert und mit der Messe-App synchronisiert.

Messe-App mit Innovationsführer

Zusätzlich steht Fachbesuchern eine spezielle Messe-APP (für Android und iOS Betriebssystem) mit Innovationsführer zur Verfügung. Im allgemeinen Teil dieser App finden sich Aussteller- und Produktlisten, ein interaktiver Hallenplan, das Rahmenprogramm, Highlights und Informationen zur Messe. Unter „Meine Messe“, einem personalisierten App-Bereich, können Favoriten, Notizen oder eingehende Nachrichten abgerufen und gespeichert werden. Der QR-Reader gestattet das Scannen und Speichern von QR-Codes. Außerdem bietet die Messe-APP Termin- und Kalenderfunktion, Social Media Integration und die Synchronisation mit der Website.

„Wir sind überzeugt davon, dass wir mit der Neuausrichtung der Smart sowie mit den flankierenden Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung auf der einen Seite den Ausstellern die Messeteilnahme und andererseits dem Fachpublikum den Messebesuch noch komfortabler und attraktiver gestalten und beiden auch die Vorbereitung und die Kommunikation im Vorfeld und während der Fachmessen erleichtern“, erklärt Matthias Limbeck. ee

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