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Rosenheimer Traditionsunternehmen Heinzinger electronic feiert 50 Jahre Erfolg!

Unter dem Motto "Heinzinger & Friends" feierte die Rosenheimer Heinzinger electronic GmbH ihr 50 jähriges bestehen. Anlässlich dieser 50 Jahr Feier hat Heinzinger am 26. Juni ein breites Publikum aus Kunden, Lieferanten und Partnern an den Firmenstandort Rosenheim eingeladen. Neben Vertretern bedeutender Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen (CERN, Max Planck Institut, ETH Zürich, INFN Rom usw.), konnte sich auch die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Frau Gabriele Bauer, vom Erfolg und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens überzeugen. Alle Besucher nahmen an einer ausführlichen Betriebsbesichtigung teil. Im Rahmen der Führung konnten sie sich ein Bild von den herausragenden Produkten und der Kompetenz des Rosenheimer Traditionsunternehmens machen. Angetan waren die Gäste vor allem von den kundenspezifischen Netzgeräten die Heinzinger für Kunden auf der ganzen Welt herstellt. Faszination löste auch ein Hochspannungstest aus 150kV aus. Mit einem Heinzinger Hochspannungsnetzgerät wurde dabei eine Spannung von 150.000 Volt erzeugt. In den Heinzinger eigenen HV-Labors entstand so live ein Hochspannungsblitz. Mit einem ähnlichen Versuchsaufbau demonstriert das Deutsche Museum in München das Verhalten von Gewitterblitzen. In spannenden Vorträgen und Erläuterungen präsentierten Heinzinger Mitarbeiter viele Fakten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des inhabergeführten Unternehmens. Heute sind 32 hochqualifizierte Mitarbeiter bei Heinzinger beschäftigt. Der Personalstand ist die letzten Jahre kontinuierlich angewachsen. In vielen Bereichen von Netzgerätelösungen zählt das Rosenheimer Unternehmen zu den Markt- und Technologieführern. Nur wenige Firmen weltweit sind in der Lage vergleichbare Präzisionsgeräte für sehr hohe Spannungen oder mit großen Ausgangsströmen herzustellen, zeigte sich das Fachpublikum überzeugt. So dienen Hochspannungsnetzgeräte von Heinzinger beispielsweise als Prüfnormal bei der Physikalisch Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, die auch die Atomuhr betreibt. Bei Heinzinger in Rosenheimer entstehen auch Prüf- und Testgeräte für die neuste Generation an Hybrid-Fahrzeugen. Der Geschäftsführer Alfred Werndl begleitete die Gäste durch den Entstehungs- und Produktionsprozess der neusten Geräteserie. So konnten die Besucher in der Konstruktionsabteilung beeindruckende 3D-Simulationen der netzrückspeisefähigen Geräte sehen und diese Geräte später in der Fertigung und den Prüflabors live in Augenschein nehmen. Um für kommende Anwendungen, gerade auch im Bereich des Zukunftsmarktes der Hybridfahrzeuge, gerüstet zu sein, hat das Unternehmen in den letzten Monaten mehr als eine halbe Million Euro in die Entwicklung und Prototypenfertigung investiert. Die ersten Geräte sind bereits bei Herstellern von Hybridantrieben und Hybridfahrzeugen im Einsatz. Herr Werndl zeigte sich zufrieden mit der Situation am Standort und lobte die Verfügbarkeit flexibler und zuverlässiger Zulieferbetriebe in der nahen Umgebung. Eines der Erfolgsrezepte für 50 Jahre erklärte der Geschäftsführer auch mit folgenden Worten: "Unser Team hat einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut. Wir kennen viele, auch ausgefallene, Kundenapplikationen aus der Praxis. Zusammen mit dem KnowHow über moderne Technologien sind wir so in der Lage auch anspruchsvolle Kundenwünsche schnell in ein ausgereiftes und zuverlässiges Produkt umzusetzen." Von Rosenheim aus werden die Heinzinger Produkte an namhafte Kunden in der ganzen Welt vertrieben, der Exportanteil beträgt 70 %. So wird auch der zuverlässige Betrieb des Transrapid in Shanghai von Heinzinger-Netzgeräten sichergestellt, wie die interessierten Besucher erfahren durften. Begeistert war auch der ILO (Industrial Liaison Officer), Wolfgang K. Erdt, des Teilchenbeschleunigers CERN. Er folgte gerne der Einladung und hatte so Gelegenheit die Herstellung der Präzisionsnetzgeräte vor Ort erleben zu dürfen. Herr Erdt kennt die Netzgeräte aus vielen Anwendungen am weltgrößten Beschleuniger in Genf, wo Heinzinger aufgrund der qualitativ hochwertigen Produkte zu den bevorzugten Herstellern zählt. Die Besucher nutzten die Möglichkeit zum Kontakt mit den Heinzinger Mitarbeitern. Viele sind langjährige und sehr erfahrene Mitarbeiter in ihrem Metier. Sichtlich erfreut zeigten sich die Gäste von der Tatsache, dass hier Jugendlichen eine fundierte Ausbildung in einem zukunftsträchtigen Beruf geboten wird. Derzeit bildet Heinzinger zwei junge Menschen zu Elektronikern aus, im September beginnt ein dritter Azubi seine Berufslaufbahn. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung eröffnete Alfred Werndl die Feierlichkeiten in gemütlich bayrischer Atmosphäre. So sorgten u.a. die ¿Cuba Boarischen¿ für stimmungsvolle Unterhaltung mit bayrischen und lateinamerikanischen Rhythmen. Eine Gruppe brasilianischer Tänzerinnen und Tänzer bot eine mitreißende Show und sorgte für Begeisterung im Publikum. So werden die Feierlichkeiten allen Beteiligten sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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