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Robotikindustrie stärkt Standort Europa

EUROP, die europäische Technologieplattform für Robotik, präsentierte gestern in Brüssel eine gemeinsame Agenda, die "Robotic Visions to 2020 and beyond - The Strategic Research Agenda for robotics in Europe, 07/2009". Dieses zukunftsweisende Rahmenwerk ist das Ergebnis eines dreijährigen intensiven Arbeitsprozesses. Das Who is Who der europäischen Robotik - 130 führende Organisationen aus Industrie und Wissenschaft - hat mit Hilfe des von der Europäischen Kommission geförderten Projekts CARE (Coordination Action for Robotics in Europa) ein Zukunftsbild von Robotern in der Gesellschaft entwickelt. Für die europäische Robotikindustrie ist das ein großer Schritt: Die zukünftig zu erarbeitenden Technologien werden nicht nur die Branche beeinflussen und dominieren, sondern auch die gesamte Wirtschaft und das öffentliche Leben durch neue Einsatzmöglichkeiten verändern und vereinfachen. Vorgestellt wird die Forschungsagenda durch Dr. Horst J. Kayser, EUROP-Präsident und CEO der KUKA AG. Unterstützt wird er dabei von hochrangigen Vertretern alle Robotikbranchen, der Wissenschaft und der Politik. Die Forschungsagenda steht im Internet unter http://www.robotics-platform.eu/sra zur Verfügung.

In den kommenden 15 Jahren werden Roboter in immer mehr Bereichen gemeinsam mit und für den Menschen arbeiten, so die Experten von EUROP: sowohl in der produzierenden Industrie als auch im Dienstleistungsbereich mit wichtigen Branchen wie der Medizin, Logistik, Sicherheit und Raumfahrt, aber auch im häuslichen Bereich, in der Ausbildung und im Entertainment. Roboter werden intelligenter, selbständiger und kooperativer. Eines muss jedoch gesichert sein: der Mensch steht im Mittelpunkt, der Roboter unterstützt.

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