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Rittal und Eplan: Verleihung

Zum dritten Mal haben Rittal und Eplan den "Productivity Award 2008" verliehen. Den ersten Platz der mit 6.000 Euro dotierten Auszeichnung belegte die Betec Engineering GmbH aus dem schwäbischen Nürtingen. Eine unabhängige Jury mit Mitgliedern des VDMA, ZVEI, SPS-Magazins und der Deutschen Messe AG prämierte die Gewinner.

"Wir haben beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Deutschland", betonte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal und Eplan. Die Chancen für mehr Produktivität und eine langfristige Standortsicherung aufzuzeigen - darum ging es während der zweitägigen Productivity Days, die am 17.- und 18. Juni in Köln stattfanden. Zum Abschluss wurden die besten Anwendungen für Engineering- und Gehäuselösungen mit dem Productivity Award 2008 prämiert.


Die Gewinner sind die Unternehmen Betec Engineering (1. Platz), Siempelkamp Maschinen und Anlagenbau (Platz 2), Funkwerk plettac electronic sowie Industrie-Elektrik Homuth (jeweils Platz 3).

Die Entwicklung des Bluewave-Filters, der Oberschwingungen und Blindleistungen im Stromnetz beseitigt, war für die unabhängige Jury die beste Antwort auf die Frage nach mehr Produktivität. Bluewave passt sich selbstständig an alle relevanten Störungsmuster an und sichert so saubere stabile Stromnetze. Damit wird die Verlustleistung in den Übertragungswegen deutlich reduziert. Auch das Konzept eines integrativen Engineering-Ansatzes der Firma Siempelkamp bekam Applaus und den hervorragenden zweiten Platz. Der Maschinen- und Anlagenbauer konstruiert seine Maschinen auf Basis funktionaler Subsysteme (mechatronischer Module). So wird eine Gesamtanlage aus diesen Einzelmodulen generiert - mit hohem Grad an Wiederverwendung und Standardisierung.

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Da viele technologisch exzellente Vorschläge zur Auswahl standen, fiel der Jury die Auswahl sehr schwer - so entschied man, zwei dritte Plätze zu vergeben. Eine der beiden Prämierungen entfiel auf die Industrie Elektrik Homuth GmbH, deren präzise Auslegung der Schaltanlage (Hardware) eines schienengebundenen Schmiedemanipulators mit 950 Tonnen Gewicht die Juroren überzeugte. Die Funkwerk plettac electronic GmbH präsentierte eine Sicherheitslösung für eine Ölraffinerie in Afrika, die modulare Schaltschrankkonzepte im Ex- und nicht-Ex-geschützten Raum perfekt kombinierte. Besonders dabei: Zahlreiche Funkmasten wurden mit Kameras ausgestattet, deren Signale per Funk an den Leitstand übermittelt wurden und die so ein riesiges Areal überwachen.

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