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Risiken der Internet-Telefonie

Mit der Sicherheit von Voice over IP-Systemen beschäftigt sich die neue Studie ¿Voipsec¿ des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sie beleuchtet, was bei der Konvergenz von Sprach- und Datendiensten technisch und organisatorisch notwendig ist.
¿Mit der Verbreitung neuer Systeme erhöht sich auch das Risiko für Angriffe¿, erklärt Dr. Udo Helmbrecht, Präsident des BSI. ¿Bei der Auswahl eines Systems sollten die realisierten Sicherheitsmaßnahmen im Fokus stehen und nicht nur die Systemfunktionalität¿, fordert er. Im Vergleich zu traditionell installierten Telekommunikationsanlagen (TK) sei der ungesicherte Einsatz von VoIP-Technologie mit deutlich größeren Risiken verbunden. Das betreffe in großem Maße die Systemverfügbarkeit. Während früher ein Ausfall der IP-Kommunikation oder der Telekommunikation entweder nur die Datenkommunikation oder nur die Telefonie beeinträchtigt hat, können mit der Zusammenlegung beider Technologien auch beide gestört werden oder ausfallen. Darüber hinaus sei es deutlich einfacher, Kommunikationsinhalte und -beziehungen abzuhören und mitzuschneiden. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen seien heute zwar technisch und organisatorisch realisierbar, aber mit einem substanziellen technischen und finanziellen Aufwand verbunden, der die angestrebten Kosteneinsparungen möglicherweise vermindert. Weitere Information unter http://www.bsi.bund.de.
sg

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