Rapid Tooling

Werkzeugkosten für Prototypenbau um 97 Prozent reduziert

Der Zulieferer von Komponenten für Haushaltsgeräte und Nutzfahrzeuge, Robert Seuffer GmbH & Co. KG, konnte laut eigener Aussage den Zeit- und Kostenaufwand bei der Herstellung von Spritzgussmodellen mit Stratasys 3D-Drucksystemen deutlich reduzieren. Seuffer verwendet 3D-gedruckte Spritzgussformen zur Herstellung von Prototypen für Funktionsprüfungen aus dem Material des Endprodukts. ¿In der Automobilbranche müssen Prototypen sowohl mit beweglichen mechanischen Bauteilen als auch bei hohen Temperaturen getestet werden", erläutert Andreas Buchholz, Abteilungsleiter für Forschung und Entwicklung bei Seuffer. ¿Mit Stratasys 3D-Drucksystemen können wir innerhalb weniger Tage die Spritzgussform entwerfen und diese in weniger als 24 Stunden für die Bauteilprüfung drucken. Beim herkömmlichen CNC-Verfahren würde die Herstellung einer Metallform acht Wochen in Anspruch nehmen. Und während die Kosten für eine herkömmliche Form circa 40.000 Euro betragen, liegt die 3D-gedruckte Form unter 1.000 Euro. Dies ist eine Einsparung von 97 Prozent." Seuffer stellt außerdem 3D-gedruckte Formen für das Hotmelt-Verfahren her. Diese Formen werden zum Overmolding von Leiterplatten mit Polyamid mit niedrigem Schmelzpunkt aus den festen und blickdichten Vero-Materialien von Stratasys gedruckt. -mc-

Eine 3D-gedruckte Spritzgussform ist innerhalb weniger Tage einsatzbereit. (Bild: Seuffer)

Stratasys, Rheinmünster, Tel. 07229/7772-0, www.stratasys.com

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