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PTC: Aston Martin Racing neuer Kunde

Aston Martin Racing, die Motorsportabteilung des britischen Sportwagenherstellers Aston Martin, hat sich nach einem umfangreichen Auswahlverfahren für Creo sowie Windchill von PTC entschieden. Creo wird für das 3D-CAD-Design der Rennfahrzeuge eingesetzt, während Windchill für das Produktlebenszyklusmanagement (PLM) eingeführt wurde.

Für eine grundlegende Neuentwicklung der nächsten Generation des Le Mans Prototypen Lola-Aston Martin (LMP1) verabschiedete sich Aston Martin Racing von seiner bisherigen Strategie, im Chassis-Bereich mit einem Drittanbieter zusammenzuarbeiten. Das neue Rennfahrzeug wird jetzt mit Creo komplett neu konstruiert und entwickelt. Zudem wird Windchill eingesetzt, um den Entwicklungsprozess zu verwalten. Neben den Entwicklern nutzt auch der Einkauf die Windchill-Plattform für die Bearbeitung von Angebotsanforderungen und ermöglicht so die Zusammenarbeit mit den Zulieferern.

"Die PTC-Lösungen sind unseren früheren IT-Werkzeugen weit überlegen", so Ian Ludgate, Chief Designer bei Aston Martin Racing. "Obwohl wir das System erst seit kurzem einsetzen und noch in der Lernphase sind, sehen wir bereits deutliche Vorteile bei vielen einfachen Dingen. Ein Beispiel ist das Tool Mechanism Design zur Simulation und Analyse verschiedener Baugruppen-Mechanismen, das in Creo integriert ist und von Windchill unterstützt wird."

"Wir haben Creo eingeführt, um unseren Designprozess zu optimieren und nutzen Windchill, um unsere Prozesse effizienter zu gestalten", sagt Steve Baker, PLM Spezialist bei Aston Martin Racing. "Um die bestmögliche Effizienz zu erreichen, benötigen wir ein einziges, umfassendes PLM-System, das den gesamten Designprozess von der Frühphase der Produktentwicklung bis hin zur Fertigung unterstützt. Mit Windchill sind unsere Daten vollständig auf einer Plattform verfügbar, das heißt wir können jederzeit schnell auf die relevanten Daten zugreifen und so Zeit sparen."

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"Die Entscheidung von Aston Martin Racing für Windchill ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die PTC-Technologie erfolgreiche Automobilunternehmen in der Produktentwicklung unterstützt", so Michael Sauter, Country Manager Zentraleuropa bei PTC. "Das Unternehmen gesellt sich damit zu Kunden von PTC im Automobilbereich wie Hyundai-Kia, Volvo Truck, Continental, Schaeffler oder Harman/Becker. Aston Martin Racing hat erkannt, wie wichtig eine offene und modulare PLM-Architektur ist, um komplexe Produkte in einer heterogenen Umgebung zu konstruieren und gleichzeitig die Kosten zu verringern, die Qualität zu steigern und die Zeit bis zur Markteinführung zu verkürzen."

Aston Martin ist der einzige Hersteller, der in jeder Kategorie der Sportwagenrennserie FIA-GT-Meisterschaft mit einem Fahrzeug vertreten ist. Die Modelle reichen dabei von modifizierten Straßenfahrzeugen in den Klassen GT4, GT3 und GT2 - einschließlich des V12 High-Performance-Motors - bis zum 6-Liter 600 BHP DBR9 in der GT1-Klasse und dem Le Mans Prototypen LMP1. lg

 

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