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Pro Alpha gewinnt mit Softwarecluster

Bundesforschungsministerin Annette Schavan hat am 26. Januar 2010 in Berlin die Sieger der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Unter den Gewinnern des Wettbewerbs ist auch Europas größter Softwarecluster "Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen". Mit der Entscheidung stärkt die Bundesregierung die Softwareindustrie in Deutschland. Dem Strategieboard des mit über 80 Millionen Euro geförderten Clusters gehört u. a. die Pro Alpha Software AG aus Weilerbach bei Kaiserslautern an.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Forschungsarbeit steht das Thema "emergente Software". Diese kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen globalisierter Unternehmen zu erfüllen. Das Prinzip der emergenten Software gilt als Schlüsselinnovation für das digitale Unternehmen und das Internet der Zukunft. Emergenz steht hier für die Herausbildung von Mehrwert über die Summe seiner Teile hinaus.

Vorstand Werner Ernst sieht in der Etablierung eines solchen Spitzenclusters die Chance, den Innovationsvorsprung weiter auszubauen: "Immer komplexer werdende Unternehmensprozesse müssen sich automatisch an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Das ereignisgesteuerte Pro Alpha Workflowmanagement ist eine hervorragende Grundlage, die aber nur auf der Basis globaler Standards die nötige Wirkung entfalten kann. Die kooperative Zusammenarbeit von mittelständischen Unternehmen wie Pro Alpha mit Forschungsinstituten und den Großen der Branche im Rahmen solcher Spitzencluster ist eine notwendige Voraussetzung dafür". Außerdem ist er überzeugt davon, dass der Südwesten künftig als das Softwarezentrum Deutschlands wahrgenommen wird.

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