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Photovoltaik in Deutschland: Umsätze bleiben auf hohem Niveau

Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte ein Umsatzplus von knapp zehn Prozent erzielt werden, berichtet der VDMA zu Beginn des Jahres 2012. "Die beachtlichen Umsätze im dritten Quartal bestätigen die herausragenden Position des deutschen Photovoltaik-Maschinenbaus auf den hart umkämpften internationalen Märkten. Es hat sich für die Branche ausgezahlt, frühzeitig auf innovative Lösungsangebote und Kostenführerschaft in der Photovoltaik-Produktion zu setzen," erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand von centrotherm photovoltaics AG und Vorsitzender des Vorstands von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel. Zum Vergleich: Die Umsatzentwicklung des internationalen Photovoltaik-Maschinenbaus ist mit minus vier Prozent im dritten Quartal sogar leicht rückläufig. "Deutsche Photovoltaik-Zulieferer konnten im aktuellen Zeitraum einen Weltmarktanteil von knapp 50 Prozent erreichen. Das unterstreicht eindrucksvoll, dass die Branche ihre Hausaufgaben gemacht haben", so Fath.

"Was die Wachstumspotentiale des Photovoltaik-Maschinenbaus anbetrifft bleibe ich zuversichtlich. Die Branche ist für die Herausforderungen der nächsten Monate gut gewappnet und wird sich auch in Zukunft als Zugpferd bei der Verwirklichung der nachhaltigen Kostenreduktion in der Photovoltaik-Produktion erweisen", betont Fath.

Kunden aus Asien bilden auch im dritten Quartal das Rückgrat für die guten Umsatzzahlen. Fast 80 Prozent der gesamten Umsätze wurden im dritten Quartal 2011 in Fernost mit Schwerpunkt China verbucht. Ein neuer Rekord. Zweitstärkste Absatzregion mit knapp zehn Prozent Marktanteil bleibt der heimische Markt. Als weiterhin schwach zeigt sich dagegen der oft als zukunftsweisend gehandelte US-Markt. Lediglich knapp fünf Prozent der Umsätze konnten hier erwirtschaftet werden. Die Exportquote erreicht mit knapp 90 Prozent ein Allzeithoch. lg

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