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Ostwestfalen-Lippe: Maschinenbau für den Aufschwung gerüstet

Die ostwestfälischen Unternehmer Wolf D. Meier-Scheuven (Boge) aus Bielefeld und Hans Beckhoff (Beckhoff Automation) aus Verl diskutierten zusammen mit Vertretern der Wissenschaft vor gut 150 Teilnehmern auf der Hannover Messe Industrie (HMI) mit der NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark - mit Innovationen in den Aufschwung" über die Bedeutung von Innovationen zur Bewältigung der Krise und erfolgreiches Handeln im Aufschwung.

Die Diskussion, an der sich auch Prof. Dr.-Ing. Horst Meier, Ruhr-Universität Bochum, sowie Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, Vorsitzende der Innovations-Allianz-NRW, beteiligten, ging der Frage nach, wie sich Unternehmen erfolgreich aufstellen, um für den bevorstehenden Aufschwung gerüstet zu sein. Die Moderation hatte Hans-Jürgen Alt, Clustermanager Produktion NRW inne.

"Krisen sind Innovationstreiber."
Beckhoff und Meier-Scheuven beschrieben noch einmal die Schärfe des Einbruchs für ihre Unternehmen und betonten, wie wichtig es für Unternehmen sei in guten Zeiten Rücklagen zu bilden, mit denen auch in Krisen Innovationen vorangebracht werden können. Sowohl Boge als auch Beckhoff haben mit vielfältigen Investitionen in den Standort, in Produkte und den Vertrieb die Krise besser gemeistert als erwartet und sehen die weitere geschäftliche Entwicklung zuversichtlich.
"Die Unternehmen in NRW haben die Krise genutzt. Innovative Produkte, Produktionsprozesse und Dienstleistungen bieten Unternehmen Chancen, ihre Position im Wettbewerb zu behaupten bzw. zu verbessern sowie neue Geschäftsfelder zu erschließen." so Beckhoff. Die verstärkten Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben trotz der Krise zahlreiche NRW-Unternehmen als Zukunftsinvestition aufgebracht.

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Meier-Scheuven, als Clustersprecher ProduktionNRW auch Mitveranstalter der Diskussion, berichtete, daß der Maschinenbau-Umsatz in 2009 um 17,2 Prozent gegenüber 2008 gesunken sei. Damit haben sich die NRW-Unternehmen aber besser behauptet als der Bund. In Gesamtdeutschland ging der Umsatz mit Maschinen um 22 Prozent zurück. Verschiedene Frühindikatoren zeigen nach oben. Der Auftragseingang entwickelt sich für die Unternehmen wieder eindeutig positiv. "Die hoffnungsvollen Zeichen für einen Aufschwung nehmen zu", berichtete auch Wirtschaftsministerin Thoben.


Übereinstimmung herrschte bei allen Diskussionsteilnehmern, dass der Maschinenbau in Nordrhein-Westfalen sehr gut aufgestellt ist und alle Voraussetzungen habe, um die schwierige Wirtschaftssituation aus eigener Kraft zu meistern. In den zurückliegenden Jah-ren habe der Maschinenbau seine Hausaufgaben gemacht und in Prozesse, Technologien, Mitarbeiter und Kundenbeziehungen investiert. Diese Investitionen machen sich nun bezahlt. "Wichtig ist es, positiv in die Zukunft zu schauen", so Wirtschaftsministerin Thoben zuver-sichtlich.

Bild: "Gemeinsam sind wir stark - mit Innovationen in den Aufschwung"". Teilnehmer der Diskussion waren Prof. Dr. Gisela Schäfer-Richter, Hans Beckhoff, NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben, Wolf D. Meier-Scheuven, und Moderator Hans-Jürgen Alt (von l. n.r.).


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