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Open Source versus kommerziell: Richtlinie VDI/VDE 3516 Blatt 1 erschienen

Die neue Richtlinie VDI/VDE 3516 Blatt 1 "Validierung im GxP-Umfeld; Open-Source-Software" behandelt die Besonderheiten von freier Software und Open-Source-Software (OSS) im Vergleich zu kommerzieller Software. Die Unterschiede beziehen sich auf die Lizenz- und Supportmodelle sowie Entwicklungsprozesse. Die Besonderheiten der jeweiligen Software können daher die Lieferantenauswahl und Serviceprozesse beeinflussen. Die aus dem Vergleich resultierende Vorgangsweise zur Qualifizierung und zum Betrieb von OSS im GxP (Gute Arbeitspraxis)-regulierten Umfeld ist ebenfalls Inhalt der Richtlinie.

Die Verwendung und Entwicklung von OSS wird sowohl von Privatpersonen als auch von Firmen betrieben. Einsatz und Entwicklungsprozess können dabei durchaus mit Kosten verbunden sein. In den Bereichen Serverbetriebssysteme, Web- und Mailserver, Datenbanken und Middleware spielt Open-Source-Software eine wichtige Rolle. Die quelloffene Software zeichnet sich allein durch die Art des Lizenzmodells aus. Herausgeber der Richtlinie ist die VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA). Die Richtlinie ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich.-mc-

Beuth Verlag GmbH, Berlin
Tel. 030/2601-2260, www.beuth.de
www.vdi.de/richtlinien

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