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Oberösterreichischer Mechatronik-Preis verliehen

Zum nunmehr zweiten Mal wurde der oberösterreichische Mechatronik-Preis in Linz vergeben.

Um die Leistungen, die in Oberösterreich auf dem Gebiet der Mechatronik erbracht werden, der Öffentlichkeit vorzustellen, wurde 2006 der oö. Mechatronik-Preis (MEC) ins Leben gerufen. Er wird von der Industriellenvereinigung OÖ, dem Österreichischen Ingenieur- und Architektenverein (ÖIAV) und dem Mechatronik-Cluster vergeben. Auch heuer wurden drei herausragende oberösterreichische Diplomarbeiten und Dissertationen ausgezeichnet. Die Fachjury konnte aus insgesamt 31 Arbeiten auswählen.

Für die beste Diplomarbeit an einer oö. Fachhochschule wurde Dipl.-Ing. (FH) Stefan Reichl (im Bild links) ausgezeichnet. Seine Arbeit mit dem Titel "Lebensdaueranalyse eines künstlichen Hüftgelenks und Einfluss des Prothesematerials" zeigt, dass die im Maschinenbau seit Jahren angewendeten Methoden der numerischen Betriebsfestigkeitsanalyse auch auf Produktionsverfahren biomedizinischer Implantate übertragen werden können.

Den ersten Preis in der Kategorie "Beste Diplomarbeit an der Johannes-Kepler-Universität Linz" gewann Dipl.-Ing. Andreas Steinböck (Bild rechts). Er beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit den hochentwickelten mechatronischen Systemen moderner Papiermaschinen, die bis zu 600 Meter lang sind und Papierbahnen bis zu zwölf Metern Breite produzieren können.

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Der MEC für die beste Dissertation ging an Dr. Stefan Schuster (Bild Mitte). Seine Arbeit mit dem Titel "Parameterschätzung von sinusförmigen Größen zur Abstandsschätzung mit frequenzmodulierten Dauerstrichradaren" ist von praktischem Interesse und auf viele Anwendungsgebiete übertragbar. Sie zeigt ein umfangreiches Formelwerk von neuartigen Algorithmen, Spezifizierungen von erreichbaren Genauigkeiten und die Anwendbarkeit von verschiedenen Algorithmen und Prinzipien für frequenzmodulierte Dauerstrich-Radare.

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