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Norma Group wächst in Großbritannien und China

Die Norma Group, ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik, erweitert die Produktion am Standort Newbury in Großbritannien und in Qingdao in China. Damit reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage nach Produkten in Europa und Asien.

"Wir freuen uns über die hohe Nachfrage nach unseren Produkten, der wir in allen Regionen in der hohen Qualität und mit der gewohnten Zuverlässigkeit nachkommen wollen", sagt John Stephenson, COO der Norma Group und Präsident der Region Asien-Pazifik.

Am Standort Newbury wird das Unternehmen in den kommenden zwölf Monaten eine neue 1.000 Quadratmeter große Fertigungshalle errichten, mit der zusätzliche Produktions- und Lagerkapazitäten für V-Profilschellen für den europäischen Markt geschaffen werden. Auch an dem 2008 gebauten Standort Qingdao in China werden neue Kapazitäten zur Produktion von V-Profilschellen errichtet. Die enge Kooperation mit Newbury ermöglicht dabei die Übertragung von Know-How in diesem Produktsegment: In Newbury und Qingdao werden identische Produktionsverfahren und Werkzeuge verwendet. So gewährleistet die Gruppe, dass ihren Kunden weltweit Verbindungsprodukte mit höchster Qualität angeboten werden. Durch die Fertigung vor Ort können Kunden in Asien zudem mit kürzeren Lieferzeiten rechnen.

"Durch die Regionalisierung der Produktion können wir unsere Kunden weltweit entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse bedienen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen den Teams in Großbritannien und China kann die Produktionserweiterung in Europa und in Asien simultan auf Basis derselben Qualitätsstandards umgesetzt werden", sagt Stephenson.

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Normaconnect V-Profilschellen sind Verbindungselemente für Flanschrohre. Sie werden in verschiedenen Anwendungsbereichen genutzt, zum Beispiel in Abgas-, Kühl- und Filtersystemen, Turboladern, der Wasseraufbereitung, Versorgungsleitungen und Klimaanlagen. kf

Das Unternehmen

Die Norma Group ist ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik. Das Unternehmen fertigt ein breites Sortiment innovativer Verbindungslösungen in drei Produktkategorien (Befestigungsschellen, Verbindungselemente und Fluidsysteme) und beliefert rund 10.000 Kunden in 90 Ländern mit über 35.000 qualitativ hochwertigen Produkten und Lösungen. Zum Einsatz kommen die Verbindungsprodukte zum Beispiel in Fahrzeugen, Schiffen, Zügen, Flugzeugen und Haushaltsgeräten sowie in Motoren und Wasserleitungen. Im Jahr 2011 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 580 Millionen Euro. Das Unternehmen mit etwa 4.500 Mitarbeitern verfügt über ein weltweites Netzwerk mit 17 Produktionsstätten und zahlreichen Vertriebsstandorten in Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika sowie im asiatisch-pazifischen Raum. Hauptsitz ist Maintal bei Frankfurt am Main. Das Unternehmen entstand 2006 aus der Fusion der deutschen Rasmussen Gruppe und der schwedischen Aba Group. Das Unternehmen ist seit April 2011 an der Deutschen Börse gelistet und seit Juni 2011 im Aktienindex SDAX vertreten.

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