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Norma Group erwartet weiteres Wachstum

Die Norma Group AG, ein internationaler Markt- und Technologieführer für hochentwickelte Verbindungstechnik, hat im Geschäftsjahr 2011 Höchstwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. Der Umsatz ist in der Berichtsperiode mit 581,4 Millionen Euro (2010: 490,4 Millionen Euro) um 18,5 Prozent gestiegen. Das um Akquisitionen bereinigte organische Wachstum der Gruppe belief sich 2011 auf 65,6 Millionen Euro oder 13,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die zum Ende des ersten Quartals 2011 vollständig integrierten US-amerikanischen Firmen R.G.Ray (Norma Illinois) und Craig Assembly (Norma St. Clair) erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2011 32,0 Millionen Euro. Das bereinigte betriebliche Ergebnis (bereinigtes EBITA) hat mit 102,7 Millionen Euro (2010: 85,4 Millionen Euro) einen Zuwachs von 20,2 Prozent erreicht. Alle drei regionalen Berichtssegmente EMEA (Europe, Middle East, Africa), Amerika und Asien-Pazifik haben zu dieser Verbesserung beigetragen. Mit einer bereinigten EBITA-Marge von 17,7 Prozent wurde ein Rekordwert erzielt (2010: 17,4 Prozent). Werner Deggim, Vorstandsvorsitzender der Norma Group, sagt: "2011 war ein hervorragendes Jahr. Umsatz und Ergebnis haben Rekordmarken erreicht. Der weiter gewachsene Auftragsbestand zeigt zudem, dass die starke Nachfrage nach unseren innovativen Produkten weiter anhält. Auch für das laufende Geschäftsjahr 2012 sind wir optimistisch." Für 2012 rechnet man mit einem Wachstum des Konzernumsatzes zwischen 3 und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Auch der Auftragsbestand ist 2011 stark gewachsen: mit einem Volumen von 218,6 Millionen Euro liegt dieser mehr als 16 Prozent über dem Wert des Vorjahres (188,0 Millionen Euro). Dabei verzeichneten alle regionalen Segmente einen Anstieg im Auftragsbestand. Im vierten Quartal 2011 lag der Umsatz mit 139,6 Millionen Euro 8,3 Prozent höher als im Vorjahresquartal. Dazu beigetragen hat die anhaltend hohe Nachfrage der Kunden.

Der Vorstand der Norma Group erwartet aus heutiger Sicht, dass die Weltwirtschaft im Jahr 2012 weiter wächst, allerdings mit einer geringeren Dynamik als im Vorjahr. Besonders aus den BRIC-Staaten und anderen Schwellenländern werden Wachstumsimpulse erwartet. Für die Region Asien-Pazifik rechnet man mit einem Umsatzwachstum im oberen einstelligen Prozentbereich, bedingt durch ein solides Wachstum in China, den Ausbau der Aktivitäten in einigen asiatischen Märkten sowie durch Marktanteilsgewinne. Nach einem soliden Wachstum im Vorjahr sieht die Gruppe für den nordamerikanischen Markt besonders in den Bereichen Nutz- und Oberklassefahrzeuge weiteres Potenzial. In dieser Region rechnet das Unternehmen mit einem im niedrigen einstelligen Prozentbereich wachsenden Geschäft für das laufende Jahr. Die Region EMEA wird 2012 durch unterschiedliche Entwicklungen geprägt sein. Für Deutschland und die meisten nordeuropäischen Märkte erwartet man ein leichtes Wachstum. Auf der anderen Seite sind insbesondere die Märkte im Süden Europas durch die makroökonomischen Entwicklungen einzelner Staaten beeinflusst.

Insgesamt rechnet die Norma Group für das Geschäftsjahr 2012 mit einem Wachstum des Konzernumsatzes zwischen 3 und 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2013 wird erwartet, dass sich das Umsatzwachstum im Vergleich zu 2012 weiter beschleunigt. Aus operativer Sicht wird für 2012 eine EBITA-Marge angestrebt, die mindestens auf Höhe der bereinigten Marge der beiden Vorjahre liegen soll (2010: 17,4 Prozent; 2011: 17,7 Prozent). lg

 

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