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Über 200 Unternehmen nutzten den Engineering-Check


Über 200 Unternehmen nutzten den Engineering-CheckDie Initiative Engineering produktiv!, die von Autodesk, Eplan, Microsoft, Siemens PLM Software, Universität Magdeburg und VDMA im September letzten Jahres gestartet wurde, hat jetzt ihren planmäßigen Abschluss gefunden. Insgesamt haben mehr als 210 Unternehmen das Angebot des Online-Engineering-Checks angenommen, weit mehr als die ursprünglich erwartete Teilnehmerzahl von 150 Unternehmen.Verständnis für Prozesse fördern

Das Diagramm zeigt, wie groß das Potenzial des jeweiligen Unternehmens ist, um seine Engineering-Prozesse zu optimieren.

Die Initiative Engineering produktiv!, die von Autodesk, Eplan, Microsoft, Siemens PLM Software, Universität Magdeburg und VDMA im September letzten Jahres gestartet wurde, hat jetzt ihren planmäßigen Abschluss gefunden. Insgesamt haben mehr als 210 Unternehmen das Angebot des Online-Engineering-Checks angenommen, weit mehr als die ursprünglich erwartete Teilnehmerzahl von 150 Unternehmen.

Verständnis für Prozesse fördern

Im Engineering-Check erfährt der Befragte in der ersten Stufe unmittelbar, wo die Produktentwicklung seines Unternehmens im Vergleich zum Stand der Technik (oder als vorbildlich einzustufenden Firmen) einzuordnen ist. In der zweiten Stufe wird ihm aufgezeigt, wo die Ansatzpunkte für eine Optimierung seiner Entwicklungsprozesse liegen. Jedoch haben in dieser zweiten Stufe nur 15 Unternehmen teilgenommen. Das liegt vielleicht daran, dass die Mehrheit der Teilnehmer am Online-Check Kleinstunternehmen waren und sie Beratung zu solchen Zwecken eigentlich nicht in Anspruch nehmen, auch wenn, wie es sich in der ersten Auswertung im Frühjahr 2008 gezeigt hat, großer Bedarf an Prozessverbesserung vorhanden ist.

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Die wichtigste Erkenntnis der Auswertung des Online-Checks ist, dass es in den Unternehmen noch viel zu tun gibt: Die Abläufe und vor allem deren Durchgängigkeit sind zu verbessern, damit die Werkzeuge im Engineering auch bestmöglich angewendet werden können. Ein 3D-CAD-System in Verbindung mit einem PDM-System zu beschaffen, reicht nicht aus, denn zusätzlich muss das Verständnis für die Prozesse und Abläufe vorhanden sein. Deshalb war es sehr überraschend, dass bei über der Hälfte der befragten Unternehmen deren Engineering-Prozesse nicht beschrieben sind. Bei den Unternehmen, die ihre Engineering-Prozesse beschrieben haben, liegen zu 30 Prozent keine definierten Ziele der Prozesse vor, bei knapp der Hälfte der Unternehmen sind die dazu passenden Methoden zur Zielerreichung der Prozesse nicht bekannt.

Zwar haben bereits 60 Prozent der befragten Unternehmen ein 3D-CAD-System im Einsatz, jedoch erfolgt keine bestmögliche Modellierung von Produkten und deren automatisiertes Weiterverarbeiten mit diversen CAx-Systemen. Unter anderem wird die Feature-Technik nicht in ausreichendem Maß genutzt. Oftmals erfolgt die NC-Generierung oder Arbeitsplanung auf Grundlage der 3D-CAD-Daten nicht automatisiert, sondern in mühevoller manueller Arbeit. Durch entsprechende Maßnahmen ließe sich die Durchlaufzeit verkürzen.

Das Training für Mitarbeiter ausweiten

Auch an den Antworten bei der Frage nach der Durchführung des Trainings der Mitarbeiter ließ sich ablesen, dass bei der Modellierung und einer effizienten Nutzung der Werkzeuge noch erhebliches Optimierungspotenzial besteht. In über 60 Prozent der befragten Unternehmen erlernen die Mitarbeiter das Handhaben der Systeme im Selbststudium. Dies bedingt natürlich, dass die eingesetzten CAx-Systeme nicht optimal zum Einsatz kommen oder genutzt werden.

Insgesamt hat die Initiative Engineering produktiv! gezeigt, dass ein hoher Nachholbedarf an Prozessoptimierung besteht. Die Ergebnisse der Initiative münden in das Angebot, im Nachgang der Kampagne regionale Workshops genau zu diesen Themen anzubieten. Außerdem bleibt der Online-Engineering-Check weiterhin aktiv, so dass jedes Unternehmen auch zukünftig einen Selbst-Check durchführen kann. -fr-

www.engineering-produktiv.de

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