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Neue Chancen durch virtuelle Schiffe

Die Arbeit mit virtuellen Schiffsmodellen kann die Entwicklungskosten senken und durch eine virtuelle Begehung und Optimierung auch die Qualität des Entwurfs verbessern. Aus diesem Grund erarbeiteten Forschungsinstitute und Industriepartner im Verbundprojekt »USE-VR« seit 2007 neue Einsatzmöglichkeiten von Virtueller Realität (VR) im Schiffbau. Bei der Abschlussveranstaltung im Januar wurden die Ergebnisse vorgestellt. Die Technische Universität Hamburg-Harburg, das Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V. (ZGDV) und das Fraunhofer IGD Rostock präsentierten bei dieser Gelegenheit die zusammen mit der Volkswerft Stralsund, Wadan Yards, der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft, MAN Diesel und der Meyer Werft entwickelten VR-Einsatzszenarien, die von der Angebotsphase über die Planung von Wartungsoperationen bis zur Koordinierung der Baustrategie eines Schiffes reichen.

Die Einführung der Virtuellen Realität in der maritimen Industrie bietet große Potenziale.

Die Ergebnisse des Projekts zeigen deutlich, dass die Einführung von Virtueller Realität in der maritimen Industrie große Potenziale bietet, die nun schrittweise von den beteiligten Unternehmen ausgeschöpft werden. Daher sieht Dr. Uwe von Lukas, der die Forschungsaktivitäten leitet, die Zusammenarbeit noch nicht als beendet an: »Das Interesse der Werften an dieser Technologie zeigt sich an der Unterstützung von »POWER--VR«, einem bereits geplanten neuen Forschungsprojekt zum Thema VR im Schiffbau. Nur wenn wir weiter im Verbund von Unternehmen und Instituten daran arbeiten, können wir deutsche Werften und Zulieferunternehmen ganz weit nach vorne bringen.« -mi-

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Zentrum für Graphische Datenverarbeitung, Rostock Tel. 03 81/40 24 – 150, http://www.zgdv.de

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