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Kunststoffgetriebe

Grafische Darstellung der Kisssoft-Berechnung des örtlichen Verschleisses und der verschlissenen Flanke.

Kampf gegen den Zahnflankenverschleiss

Im Medizinal- oder Lebensmittelbereich dürfen Kunststoffgetriebe häufig keinen Schmierstoff enthalten. Diese schmierstofflose Betriebsform wird »Trockenlauf« genannt. Der Zahnflankenverschleiss stellt das dominierende Schadenskriterium bei trockenlaufenden Kunststoff-Zahnrädern dar und kann nun neu mit Kisssoft berechnet werden. Das Phänomen des Zahnflankenverschleisses bedingt höhere Zahnflankenfestigkeiten, wobei insbesondere mit modernen, faserverstärkten Kunststoffen Zahnradstufen erhebliche Momente übertragen können. Da die Festigkeit von Kunststoffen jedoch stark von der Temperatur abhängig ist, fällt die Ermittlung von Werkstoffkennwerten – mit welchen sich Zahnrad-Auslegungen vornehmen lassen – sehr viel aufwändiger aus als bei Stahlrädern. In Kisssoft lassen sich jetzt der örtliche Verschleiss (im Relativ-Maßstab mit Strahlen in Normalrichtung auf der Zahnflanke) und die verschlissene Flanke in Echt-Koordinaten grafisch darstellen. Bei der Interpretation der Resultate ist zu beachten, dass sich durch den zunehmenden Verschleiss der Zahnflanke die lokalen Verhältnisse (Linienlast, Gleitgeschwindigkeit) etwas verändern und dadurch auch die Verschleisszunahme. Bei stark verschlissenen Flanken sind daher Abweichungen von der Realität zu erwarten. -fr-

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Kisssoft AG, Hombrechtikon (CH) Tel. +41 55 254 20 50, www.kisssoft.ag

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