Märkte + Unternehmen

Heidelberger Innovationsforum im Dienst der Medizin


Heidelberger Innovationsforum im Dienst der Medizin

IT-Lösungen für den Medizin- und Gesundheitssektor stehen im Mittelpunkt des 6. Heidelberger Innovationsforums am 15. April 2008. Mit der Veranstaltung bietet die MFG Baden-Württemberg als Innovationsagentur des Landes für IT und Medien gemeinsam mit dem European Media Laboratory (EML) Forschern und Entwicklern eine Plattform, um marktnahe Geschäftsideen und Lösungen vor potentiellen Investoren und Kooperationspartnern zu präsentieren.

»Das Forum ist in seiner Art einzigartig in Europa. Mit dieser Veranstaltung schlagen wir eine Brücke zwischen Forschung und Wirtschaft, um innovative Ideen schneller auf den Markt zu bringen«, erläutert MFG-Geschäftsführer Klaus Haasis. Thematisch fokussiert das Forum in diesem Jahr das Gesundheitswesen. »Damit stellt das Heidelberger Innovationsforum IT-Lösungen für einen der größten Wachstumsmärkte der Zukunft vor«, betont Stefanie Springer, Projektleiterin Innovationsförderung bei der MFG. Als Hauptredner geben hochkarätige Branchenexperten wie C. Peter Waegemann, Geschäftsführer des Medical Records Institutes in Boston, sowie Uwe Pöttgen, CIO der Asklepios Kliniken, Einblicke in die Zukunft dieses Bereiches.

Dazu werden 29 innovative IT- und Geschäftsideen vorgestellt, die von intelligenten Implantaten und IT-gestützten Diagnose- und Therapielösungen über virtuelle Mikroskopie bis hin zu Anwendungen in der Telemedizin und klinischen Trainingssystemen reichen. Sie sorgen nicht nur für mehr Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung, sondern helfen auch, Zeit und Kosten zu sparen. Allen Präsentationen gemeinsam ist die Suche nach Kooperationspartnern und Investoren. Raum für die Kontaktaufnahme bietet die anschließende Ausstellung. Eine IT-Lösung auf der Suche nach Kooperationspartnern ist zum Beispiel ein mobiler Notfallassistent, mit dem die Gießener Firma medDV den Datentransfer im Rettungswesen revolutionieren will. So sind bei der Bergung eines Unfallopfers vom Rettungswagen bis zur Klinik zahlreiche Institutionen beteiligt, zwischen denen manuell Patientendaten und Diagnosewerte ausgetauscht werden. Kernstück der Lösung ist das »NIDA Pad«, ein tragbarer Terminal, mit dem die Daten am Unfallort digital erfasst werden. Der Kleincomputer liest die Versichertenkarte ein, übernimmt per Funk alle Messwerte aus Monitor- und EKG-Gerät und druckt Formulare und Protokolle aus. Zudem kann der Notarzt unterwegs auf Nachschlagewerke zugreifen und erhält über die elektronische Patientenkarte wichtige Informationen über Vorerkrankungen oder Allergien des Patienten. Alle Information werden direkt an das Zielkrankenhaus gesandt, das sofort die Aufnahme vorbereiten kann. Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter http://www.heidelberger-innovationsforum.de zu finden. Dort kann auch direkt die Anmeldung erfolgen. -fr-

Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Embedded Vision

Basler kauft Silicon Software

Basler übernimmt mit Silicon Software einen Hersteller von Bildeinzugskarten und Software für die grafische Programmierung von Vision-Prozessoren. Damit ergänzt der Industriekamerahersteller sein Produktportfolio in Richtung des Computer Vision...

mehr...

Trumpf

Umsatz steigt auf 3,6 Milliarden Euro

Die Trumpf Gruppe verbucht zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2017/18 am 30. Juni 2018 eine deutliche Steigerung von rund 15 Prozent beim Umsatz. Der Wert beläuft sich nach vorläufigen Berechnungen auf 3,6 Mrd. Euro.

mehr...
Anzeige