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Ascad nutzt VDMA-Leitfaden als Basis für die PLM-Beratung

Im Unternehmen hilft Product-Lifecycle-Management (PLM), alle Daten zu verwalten, die bei der Entwicklung, Produktion, Lagerhaltung und dem Vertrieb eines Produkts anfallen. Hierbei ist PLM aufgrund der Komplexität nicht als käufliches Produkt, sondern als eine Strategie zu verstehen. Diese wird durch geeignete technische und organisatorische Maßnahmen betriebsspezifisch umgesetzt.
Alle vier Phasen eines PLM-Projektes werden bei der Projektunterstützung durch Ascad umfassend berücksichtigt.

Für die Erstellung einer unternehmensspezifischen PLM-Strategie ist ein strukturiertes Vorgehen unumgänglich. Methodisch wird in der Beratung schon seit Langem auf so genannte Anwendungsfälle zur Beschreibung der einzelnen Prozesstätigkeiten zurückgegriffen. Mittels dieser aus der objektorientierten Software-Entwicklung bekannten Use-Cases ergibt sich über die Betrachtung einzelner Szenarien ein Prozessmodell, das die Hauptanwendungsfälle umfasst.

Eine methodische Vorgehensweise hierfür beschreibt der vom VDMA im Herbst 2008 herausgebrachte »Leitfaden zur Erstellung eines unternehmensspezifischen PLM-Konzeptes«. Er gliedert den Gesamtprozess in die Hauptphasen der Produktentstehung und zeigt, wie diese Phasen von der Produktplanung bis hin zur Demontage und Entsorgung mittels tabellarischer Prozessstammblätter erfasst werden können. Zusätzlich werden »Prozesse, Methoden und Werkzeuge« (PMW) vorgestellt, die in den jeweiligen Phasen zum Einsatz kommen. Diese sind über die so genannten PMW-Steckbriefe beschrieben und über ein fünfstufiges Bewertungsschema messbar dargestellt. Durch die auf die einzelnen Prozessphasen bezogene Analyse des Ist-Zustandes ergibt sich im Verbund mit einer gleichzeitigen Definition des erwünschten Nutzenpotenzials ein Grundgerüst für die unternehmensspezifische Zielsetzung. Zusätzlich lässt sich über eine Matrixverknüpfung der Prozessphasen mit den Steckbriefen ein valides und vergleichbares Beschreibungssystem erzeugen, das zur Definition der PLM-Strategie und zur Projektumsetzung nutzbar ist. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Ansatz, dass die Steckbriefe jeweils im Kontext zu den Prozessphasen bewertet werden und somit den bereichsübergreifenden PLM-Gedanken vollständig unterstützen. Das vorgestellte Verfahren besitzt eine äußerst strukturierte Form und ermöglicht – durchgängig angewandt – die prozesstechnische Bewertung des gesamten Produktlebenszyklus. Jedes Unternehmen muss seine Anforderungen und seinen Bedarf individuell für sich bestimmen. Das vorgestellte Verfahren ist hierfür als zuverlässiges Werkzeug anzusehen. Jedoch besitzt es durch seine Kompaktheit eine gewisse Komplexität und erfordert einen sachkundigen Anwender oder Berater, der mit den einzelnen Prozessbeteiligten die jeweiligen Analyse- und Bewertungsschritte vornimmt. -fr-

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Ascad GmbH, Bochum Tel. 02 34/95 94 - 0, http://www.ascad.de

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