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Neue Version 2.0 von SQ Similarity Query

Umfangreiche funktionale Erweiterungen, verbesserte Leistung und eine ergonomisch optimierte Benutzeroberfläche kennzeichnen die seit Anfang 2010 auf dem Markt erhältliche Version 2.0 von SQ Similarity Query, der geometrischen Ähnlichkeitssuche anhand von Skizzen.

In dem integrierten Viewer lassen sich die von SQ 2.0 gefunden Bauteile und Baugruppen betrachten und analysieren.

Bei der Suche nach betriebsinternen Konstruktionsdaten geht SQ Similarity Query neue Wege und setzt nicht, wie sonst üblich, auf die Eingabe von Schlüsselbegriffen oder Attributen. Vielmehr wird das gesuchte Teil anhand der zumeist einzigen verbindlichen und immer präsenten Eigenschaft gesucht: der Form. Laut Hersteller genügt dem System dafür sogar nur eine ungefähre Skizze. In optionaler Kombination mit der Suche anhand von Attributen oder Sachmerkmalen erhält der Benutzer anschließend eine Trefferliste, sortiert nach geometrischer Ähnlichkeit und mit Angabe der prozentualen Übereinstimmung zwischen den gefundenen Objekten und den erstellten 2D-Skizzen.

Besonderer Clou der neuen Version sind die optimierten Copy&Paste- sowie Drag&Drop-Funktionen, die die Übernahme von Bilddateien aus Internet-Browsern oder auch aus dem Datei-Explorer in den Skizzierer ermöglichen. In Kombination mit dem Skizziermodus zur Ergänzung der Suchvorlage oder auch mit der neuen Funktion der Kontrastverbesserung führen selbst Vorlagen wie gescannte Handskizzen oder Faxe in bekannt schlechter Druckqualität zu den gewünschten Suchergebnissen.

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Ergebnis einer grundlegenden Überarbeitung des mathematischen Kernels in SQ 2.0 sind die leistungsfähigeren und flexibleren Suchalgorithmen. Die Suche nach einer Form startet mit der höchsten Genauigkeitsstufe. Werden keine Ergebnisse gefunden, kann die Genauigkeit nun schrittweise verringert und die Suche erneut ausgeführt werden. Zusätzlich lässt sich die maximale Anzahl anzuzeigender Treffer voreinstellen.

Des Weiteren kommt SQ 2.0 mit einem PDM-Gateway, basierend auf der Prozesskopplung der parallelen PDM- und SQ-Datenbanken, auf den Markt. Im Rahmen des Freigabe-Prozesses werden vom PDM-System die für SQ notwendigen Informationen (Metadaten) sowie die Neutralfiles generiert und an die SQ- Datenbank übergeben. -fr-

ReKnow GbR, Hamburg Tel. 0 40/98 76 00 02, http://www.reknow.de

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