Fraunhofer Forschungszentren

Annalena Daniel,

Neue Forschungsinstitute in Dresden

Im Februar 2019 wurde das Fraunhofer-Zentrum für Kognitive Produktionssysteme CPS in Dresden gegründet. Außerdem wurde ein Memorandum of Understanding für die Gründung eines Center for Explainable and Efficient AI Technologies CEE unterschieben.

Gründungsveranstaltung des Fraunhofer-Zentrums für Kognitive Produktionssysteme CPS am Fraunhofer-Institut © Fraunhofer IWU / Ines Escherich

Das Fraunhofer Forschungszentrum für Kognitive Produktionssysteme soll die Kompetenzen von Wissenschafts-und Wirtschaftsstandorten in Chemnitz und Dresden in den Bereichen Maschinenbau und Produktionstechnik, sowie Mikroelektronik und Informatik zusammenbringen. Kognitive Systeme gestatten es, laut Institutsleiter Prof. Welf-Guntram Drossel, die Produktivität der Serienproduktion mit der Ressourceneffizienz der Individualproduktion in optimaler Art und Weise für eine nachhaltige Wertschöpfung zu verbinden. Prozessketten sollten digital abbildbar, vernetzbar und unter Einsatz von kognitiven Produktionssystemen beherrschbar gemacht werden.

Das Center for Explainable and Efficient AI Technologies CEE AI wird von der TU Dresden zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft getragen. Das gemeinsame Zentrum bündelt die Aktivitäten im Bezug auf künstlicher Intelligenz und stärkt damit unter anderem die Branchen des Maschinenbaus und der Mikroelektronik, welche in Dresden stark vertreten sind. Der Fokus des CEE AI liegt in den Bereichen „explainable AI“, insbesondere der Wissensmodellierung, und „efficient AI“. Geleitet wird das Zentrum von Prof. Dr. Frank Fitzek von der TU Dresden sowie Prof. Dr. Jens Lehmann vom Fraunhofer IAIS. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der Entwicklung intelligenter Dialogsysteme, insbesondere für die Anwendung in Unternehmen.

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