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Neuer PLM-Leitfaden vom VDMA erschienen

Vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) wurde jetzt die Publikation »Leitfaden zur Erstellung eines unternehmensspezifischen PLM-Konzeptes – Product Lifecycle Management: transparente Prozesse und konsistente Informationen im Produktlebenszyklus« vorgestellt. Der Leitfaden soll für die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus eine Entscheidungshilfe bei der Erarbeitung und Umsetzung eines PLM-Konzeptes sein. Er beschreibt die wesentlichen allgemeingültigen Phasen der Produktentstehung bis hin zur Produktentsorgung und stellt Prozesse, Methoden und Werkzeuge vor, die in den jeweiligen Phasen zum Einsatz kommen oder Anwendung finden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung des Konzeptes »Product Lifecycle Management« ist die eindeutige Analyse und Beschreibung aller unternehmensinternen Randbedingungen wie Vorgaben und Prozesse. In diesem Stadium werden Kriterien aufgedeckt, die einen direkten oder zumindest nennenswerten Einfluss auf den Umfang der Umsetzung des PLM-Konzeptes haben. Hieraus muss jedes Unternehmen seine Anforderungen und seinen Bedarf individuell für sich bestimmen. Für den Nutzen der konsequenten Umsetzung eines PLM-Konzeptes und eines standardisierten PLM-Prozesses für das Unternehmen sind diverse Beispiele gelistet. Dazu gehören die Beherrschung der Produkt- und Prozesskomplexität, die Erzeugung eines einheitlichen Prozessverständnisses, die Steigerung von Effizienz und Transparenz der Prozesse, eine eindeutige Rollenverteilung beziehungsweise Produktverantwortung, ein durchgängiger Informationsfluss sowie die Zusammenführung von Mechanik, Elektrotechnik, Elektronik und Software in einen ganzheitlichen PDM-Ansatz.

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Dass die Publikation im Markt sehr gut ankommt, belegen die ersten Kommentare. »Der vorliegende Leitfaden ist eine Leitlinie und Handlungsanweisung zur Umsetzung eines PLM-Konzeptes im Unternehmen. Der Leitfaden ist nicht als „Kochbuch“ anzusehen, zeigt aber den schrittweisen Weg zur unternehmensspezifischen Umsetzung auf. Hervorzuheben ist, dass die beschriebene Vorgehensweise sich auch in klein- und mittelständischen Unternehmen anwenden lässt«, kommentiert Alexander Walter von der Weinig AG dazu. Dr. Gregor Häberle von der ZF Friedrichshafen AG ergänzt: »Dieser PLM-Leitfaden unterstützt die Analyse der den Produktlebenszyklus betreffenden Unternehmensprozesse gerade auch hinsichtlich ihres Zusammenwirkens über die Unternehmensbereiche hinweg in äußerst methodisch und strukturierter Form.« Und auch Dr. Bernd Hohler von der Lenze AG lobt den Leitfaden: »PLM ist kein Produkt, sondern eine Geschäftsstrategie, die Unternehmen dabei unterstützt, Produktdaten auszutauschen, einheitliche Verfahren anzuwenden und den Wissensstand des Unternehmens in der Produktentwicklung von der Konzeption bis zur Aussonderung im gesamten Unternehmen zu nutzen.

Effizienz und Trans- parenz der Prozesse

Der vorliegende sehr gut strukturierte Leitfaden hilft auch dem sachkundigen Anwender in hervorragender Weise bei der Erarbeitung dieser Geschäftsstrategie.«

Der Leitfaden ist beim VDMA-Verlag für 36 Euro inkl. MwSt. für Mitgliedsfirmen und für 45 Euro inkl. MwSt. für Nichtmitglieder erhältlich. Die Bestell-Nr. lautet: Vf 178800, ISBN 978-3-8163-0553-8. Zur Bestellung kann die folgende Web-Adresse genutzt werden: http://www.vdma-verlag.com/ home/p413.html.

VDAM – Abteilung Informatik Meinolf Gröpper Tel. 0 69/66 03 – 16 60 meinolf.groepper@vdma.org

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