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Mobilfunkmarkt boomt

Mehr als 74 Millionen Mobilfunkkunden gab es Ende Juni 2005 in Deutschland mit einem Gesamtumsatz von 5,4 Milliarden Euro (März 2005) und einer Marktdurchdringung von knapp 90 Prozent. Damit gibt es in Deutschland inzwischen mehr Handys als Festnetzanschlüsse. Den Markt teilen sich die vier Netzbetreiber Vodafone, T-Mobile, E-Plus und O2. Rund 20 Millionen der Mobilfunkkunden werden über insgesamt sieben Service-Provider und verschiedene Reseller betreut.
Getrieben werden die Mobilfunkmärkte derzeit vor allem von zwei großen Trends in der Telekommunikation: Bandbreite und Konvergenz und dem damit verbundenen anhaltenden Preisverfall. Der Bedarf an Bandbreite ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Die Standard-Angebote für Endkunden liegen im Festnetz derzeit zwischen 6 und 24 Megabit pro Sekunde (ADSL2 und ADSL2+). Von einer mobilen Breitbandversorgung, ist der Mobilfunk ¿ nicht nur Deutschland ¿ noch weit entfernt. Als lokale Alternativen und ergänzend zur UMTS- und GPRS-Datenübertragung primär für Business-Kunden setzen die Anbieter zunehmend auf dezentrale drahtlose Versorgungsinseln in Form von öffentlichen Internetzugängen via WiMax oder WLAN. So wurden in Deutschland inzwischen fast 8.000 öffentlich zugängliche funkbasierte lokale Netze auf WLAN-Basis zur Versorgung von so genannten Hotspots wie Hotels, Gastronomiebetriebe, Tankstellen oder Flughäfen aufgebaut (Infos: http://www.businesshotspots.de und http://www.vde.de).
sg

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