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Metav 2012: Effektives Ressourcenmanagement im Fokus

Infolge der derzeit guten wirtschaftlichen Investitionsgüterentwicklung stand die Metav 2012 ganz im Zeichen von Produktivität und Effizienz. Die Aussteller präsentierten neue und verbesserte Lösungen, um sich ändernde Marktanforderungen zu bedienen. Industriezweige wie die Luftfahrt und die Energietechnik beispielsweise stellen erhöhte Anforderungen an die Gestaltung von Maschinen und Werkzeugen. Ziel ist die wirtschaftliche Zerspanung von Sonderwerkstoffen, die hier vermehrt eingesetzt werden, wie Titan- und Nickelbasislegierungen oder CFK-Werkstoffe. Ein wachsender Markt ist überdies die Medizintechnik. Hier werden u.a. medizinische Implantate durch Mikrofräsen und -bohren hergestellt. Die entsprechenden Maschinen müssen auch bei extrem hohen Drehzahlen hochpräzise Verfahr- und Rundlaufeigenschaften besitzen. Die Werkzeuge erfordern Schneidkantengestaltungen, die mikrometergenau abgestimmt werden. Des Weiteren werden u.a. durch eine entsprechende Automation Lösungen angestrebt, die eine Fertigung z.B. direkt in Arztpraxen durch fachfremdes Personal ermöglichen.

Auf der Metav 2012, der ersten internationalen Messe fuer Fertigungstechnik und Automatisierung zeigten über 690 Aussteller aus 26 Laendern neue Technologie für die moderne Metallbearbeitung.

Nach wie vor steht unabhängig vom Anwendungsgebiet die Komplettbearbeitung im Fokus. Auf neuen Bearbeitungszentren sind neben dem Drehen, Fräsen und Bohren mittlerweile auch das Schleifen und Auskammern möglich. Werkzeugseitig werden ebenfalls mehrere Bearbeitungsoperationen durch ein Werkzeug ausgeführt, z.B. beim Bohren. Das Thema Energieeinsparung steht nicht nur hinsichtlich der Werkstücke im Fokus. Auch bei der Konstruktion der Maschinen werden Anstren-gungen unternommen, den Energieverbrauch stetig zu verringern. Beispiele sind die Rückführung der Bremsenergie der Spindel und der effektive, bedarfsorientierte Einsatz von Nebenaggregaten.

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Fazit
Die Austeller der Metav 2012 fokussierten sich auf Produkte, die einen effektiven Ressourcenumgang ermöglichen. Produktivität, Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit waren dabei die Innovationstreiber. Aktuelle Themen, wie die Bearbeitung neuer Konstruktionswerkstoffe, wurden in Sonderveranstaltungen diskutiert. Auch zukünftige Herausforderungen, wie das wachsende Anwendungsfeld Medizintechnik, die Elektromobilität und die Bearbeitung von CFK-Werkstoffen wurden behandelt. Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Werkzeugmaschinen- und Zulieferindustrie die bestehenden Herausforderungen annehmen und Lösungen dafür entwickeln. lg

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