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Messer: gibt in Deutschland weiter Gas

Bereits seit August beliefert Messer seinen Großkunden Salzgitter Flachstahl GmbH mit Industriegasen aus seiner größten Produktionsanlage in Europa. Jetzt wurde die Luftzerlegungsanlage auf dem Gelände der Salzgitter AG offziell eingeweiht. Der größte privat geführte Industriegasehersteller investierte rund 50 Millionen Euro in den Bau der neuen Produktionsanlage. Aus reiner Luft werden 28.000 Normkubikmeter gasförmiger Sauerstoff für den Einsatz in der Stahlherstellung erzeugt. Bis zu 36.000 Normkubikmeter Sauerstoff können im Bedarfsfall in der Stunde an das Stahlwerk geliefert werden. Zusätzlich produziert Messer Sauerstoff, Stickstoff und Argon für den lokalen Markt. Die neue Anlage verbraucht durch einen integrierten Gasverflüssiger etwa fünf Prozent weniger elektrische Energie als herkömmliche Luftzerlegungsanlagen. Wie der gesamte Produktionsbetrieb ist auch das moderne Energiemanagement von Messer und Salzgitter offiziell zertifiziert. In der Region schafft Messer 13 neue Arbeitsplätze. Die sichere Versorgung mit Industriegasen, die in den meisten Produktionsbetrieben so wichtig sind wie Wasser und Strom, bietet Möglichkeiten der Ansiedelung weiterer Betriebe.

Stefan Messer, Eigentümer und Geschäftsführer des Industriegaseherstellers Messer

Das Unternehmen Messer ist zurück Im Mai 2008 kehrte das Unternehmen unter der Leitung des Eigentümers Stefan Messer als Anbieter von Gasen in den deutschen Markt zurück. Um eine gute Kundenversorgung gewährleisten zu können wurde 2009 die erste deutsche Luftzerlegungsanlage von Messer in Siegen in Betrieb genommen. Messer hat trotz der Finanzkrise an den Investitionsplänen festhalten können und so sein Geschäft weiter ausgebaut. Seit 2008 hat Messer an die 800 neue Kundenverträge in Deutschland geschlossen. Über 200 Gasetanks hat Messer in den vergangenen zwei Jahren bei Kunden aller Industriebranchen aufgestellt. lg

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