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Messe Control 2013 wirft ihre Schatten voraus

Seit der 26. Control - Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung sind zwar erst wenige Monate vergangen. Dennoch füllen sich die Hallen der Landesmesse Stuttgart schon jetzt wieder für die nächste Veranstaltung. Zumindest auf dem Papier, denn zur nächsten Control (14. bis 17. Mai 2013) sind laut Veranstalter P. E. Schall bereits 90 Prozent der Ausstellungsflächen gebucht.

Markierte schon die vergangene Control Bestwerte, z. B. hinsichtlich Zuwächsen an ausländischen Ausstellern sowie Fachbesuchern aus Nah und Fern, so deuten die Zeichen für die 27. Control ebenfalls klar auf Wachstum. Damit setzt sich die Welt-Leitmesse für Qualitätssicherung laut Veranstalter wiederum ein ganzes Stück von ähnlich gelagerten Fachmessen ab, die aber eher einen polytechnischen Charakter haben und sich neben verschiedenen Produktions-, Automatisierungs-, Sensorik- und Antriebstechnik-Themen auch mit dem Label "Qualitätssicherung" schmücken wollen.

Qualitätssicherung pur - und alles was dazugehört

Bei der Control sieht das aber genau umgekehrt aus. Denn im Vordergrund steht allein die Prozesskette Qualitätssicherung, die alle relevanten Prozesse einschließt. Deshalb werden etwa die Automatisierungslösungen als Mittel zum Zweck, sprich: als wichtig für die automatisierte Qualitätssicherung in Produktion und Montage etc. angesehen, um die QS-Prozesse in all ihren Ausprägungen praxisnah und komplett darstellen zu können. Beste Beispiele dafür sind Vision- und weitergehend Bildverarbeitungssysteme, die in Kooperation mit Robotern und Handlingsystemen sowie Materialflusseinrichtungen Prüf-, Kontroll- und Selektier-Funktionen vollautomatisch und damit hocheffizient durchführen. Ähnlich sieht es bei automatisierten Prüfstationen aus, die zwar als eigenständige Prozessstationen konzipiert sind, jedoch sowohl als Stand-alone-Systeme einzusetzen wie auch mechanisch, antriebs- und steuerungstechnische in Linear- oder Rundtakt-Transferanlagen zu integrieren sind.

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Das Gebot der Stunde: Automatisieren der QS-Funktionen

Aufmerksame Beobachter registrieren den jährlich deutlich steigenden Automatisierungsgrad und sehen ihn als Indikator für die weitere Entwicklung der Qualitätssicherung in etablierten wie in aufstrebenden Industrieländern. Zumal die steigenden Ansprüche der Kunden in den aufstrebenden Schwellenländern nach mehr Funktionalität und Qualität dazu führen, dass sich auch die Produzenten in den Niedriglohnländern verstärkt um die Qualitätssicherung bemühen müssen, wollen sie auf Dauer am globalen Markt Erfolg haben. Andererseits haben die Produzenten und Zulieferer in den Hochlohnländern längst erkannt, dass sie mit einem hohen Automatisierungsgrad und der damit einhergehenden gleichbleibend hohen Qualität immer Chancen haben und mit hochwertigen Produkten an allen Märkten bestehen können. Für die potenziellen Aussteller der Control schließt sich damit der Zielgruppen-Kreis, denn zu den aktuellen QS-Kunden kommen nun neue aus den Niedriglohnländern, die im Prinzip ein und dieselbe Interessenlage haben.

Die Control präsentiert das Weltangebot

Die Fachbesucher aller Couleur profitieren davon dahingehend, dass die 27. Control erneut das Weltangebot an QS-Technologien und QS-Leistungen in Hard- und Software abbilden wird. Laut Auskunft von Gitta Schlaak, langjährige Projektleiterin der Control - Internationale Fachmesse für Qualitätssicherung, sind verstärkt Anfragen von japanischen und überhaupt von asiatischen Herstellern und Anbietern zu verzeichnen. Dies darf durchaus als Indiz dafür gelten, dass die Control als Welt-Leitmesse einen sehr hohen Stellenwert hat, wenn es um die Präsentation des Leistungsvermögens und weiter um die Eroberung neuer Märkte geht. kf

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