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Euromold in neuen Hallen

Die 16. Ausgabe der Euromold, der Messe für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung, findet vom 2. bis 5. Dezember 2009 in Frankfurt/Main statt. Laut Veranstalter werden 1500 Aussteller aus 45 Ländern und 60.000 Fachbesucher erwartet. Trotz neuem Hallenkonzept und weiteren Neuerungen ist fraglich, ob die Messe an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen kann. Das Gastland in diesem Jahr ist Polen.

Auch wenn dieses Jahr der Nikolaus die Messe nicht besuchen wird, da sie vom 2. bis 5. Dezember stattfindet, werden sicherlich einige zehntausend Fachbesucher nach Frankfurt pilgern. Denn das Messekonzept der Euromold »Von der Idee über den Prototyp bis zur Serie« ist auch im 16. Jahr topaktuell. Die Veranstaltung bildet die komplette Prozesskette ab und bringt Designer, Formenbauer, Werkzeug- und Maschinenbauer, Zulieferer und Anwender an einem Ort zusammen. Auf rund 75.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden auf der Euromold mit einem neuen Hallenkonzept in den Hallen 8.0., 9.0. und 11.0 und der Galleria neueste Entwicklungen in sämtlichen Bereichen der Produktentwicklung gezeigt. Mit einem neuen Hallenkonzept und der neu errichteten Halle 11 dürfen sich die Besucher auf kürzere Wege freuen, denn die drei Messehallen liegen dicht beieinander. Wie in Jahren zuvor lockt die Messe mit einem breiten Themenspektrum: Neben den Schwerpunkten Werkzeug- und Formenbau spielt neben dem Modell- und Prototypenbau, CAD/CAM, Simulation/VR, Werkzeugmaschinen sowie Werkzeuge, Engineering und Design auch der Themenbereich Rapid X eine große Rolle. Die Veranstaltung greift zudem neueste Entwicklungen in der Branche auf und trägt diesen mit neuen Workshops und Sonderthemen Rechnung. Dazu zählen beispielsweise die neuen Themen »Automation im Werkzeug- und Formenbau«, »Rapid Prototyping für Jedermann« oder »Thermoformen und Blasformen«. Darüber hinaus werden die etablierten Sonderthemen »Design+Engineering«, »Werkstoffe« sowie »Simulation und Virtuelle Realität« weiter ausgebaut und bekommen in diesem Jahr in der in der Halle 11.0 einen attraktiven Standort. Interessant dürfte auch die neue Sonderschau »Automation im Werkzeug- und Formenbau« in Halle 8.0 sein. Diese zeigt das Zusammenwirken von Konstruktion und Werkstatt und präsentiert den Besuchern den neuesten Stand der Technik in diesem Bereich. Automatisierte Prozessabläufe versprechen eine Lösung für die aktuellen Herausforderungen des Werkzeug- und Formenbaus. Gerade die Bereiche Wirtschaftlichkeit, Prozesssicherheit, Verkürzung von Rüst- und Stillstandzeiten, Produktivitätserhöhung und Qualitätssicherung sollen dadurch optimiert werden. Die Sonderschau zeigt, wie die Daten aus einzelnen Prozessen wie Elektrodenkonstruktion über deren Fertigung, das Palettieren, Messen, Fräsen, Erodieren, Reinigen und Verwaltung von Werkstücken und Elektroden koordiniert werden und damit die optimale Fertigungsgeschwindigkeit und -qualität erreicht werden. Acht Maschinen demonstrieren den vollautomatisierten Ablauf und das Zusammenwirken unterschiedlichster Technologien innerhalb einer Fertigungszelle. Im Bereich Werkstatt befindet sich die automatisierte Zelle – im Bereich Konstruktion »Technologie-Inseln« in Form von Einzelständen verschiedener Hersteller aus dem Bereich CAD/CAM, Programmierung, Spannsysteme. Begleitet wird die Ausstellung durch ein Präsentationsprogramm, in dem detailliert technische Abläufe sowie einzelne Schritte der Prozesskette erläutert werden. -sg-

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Demat GmbH, Frankfurt/Main Tel. 069/274003-0, http://www.euromold.com

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