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Blechbearbeitung in Autodesk und SolidWorks

SPI und Partner Cinteg sowie Solidpro zeigen in Halle 1 auf Stand 1306 neue Blechsoftware-Applikationen für Autodesk und Solidworks. Präsentiert werden die Versionen SPI Blech Inventor und SPI SheetMetalWorks. Neu in der Version 2010 sind Funktionen zur Identifizierung von Prägewerkzeugen und die Zuordnung von Z-Biegewerkzeugen. Auch flexible Formen der Laserfreistellung, Möglichkeiten der Abwicklung von 3D-Skizzen zur Darstellung von Gravuren oder Kennzeichnungen mit Sheet-Metal-Works und die Anpassung an Multibodies in Solidworks sind in der neuen Version verfügbar.

Während des Modellierens kann der Konstrukteur sich aus einer Bibliothek von diversen Prägefeatures bedienen. Der Abwicklungsalgorithmus erkennt diese Prägefeatures und schreibt die korrespondierenden Fertigungsinformationen (Werkzeugtyp, Hubposition und Ausrichtung) in die Geodatei, die über Trumpf Tops an die Maschinen übergeben wird (siehe Bild 1). Den Z-Biegungen können nun direkt Z-Biegewerkzeuge aus der Trumpf Tru-Tops-Datenbank zugeordnet werden. Die Auswahl an möglichen Eckfreistellungen wurde um zwei neue Formen der Laserfreistellung erweitert. Variante 1 stellt einen einfachen linearen Schnitt dar. Bei Variante 2 handelt es sich um eine sehr flexible Form, die für beliebige Eckkonstellationen eingesetzt werden kann und unter anderem die Kontrolle über die resultierende Schnittluft ermöglicht (siehe Bild 2). Bei importierten Teilen kommt es häufig zu einer Zuordnung von Gravuren und Kennzeichnungen zu 3D Skizzen. Daher werden nun neben 2D-Skizzen auch unverbrauchte 3D-Skizzen ebenen Blechoberflächen zugeordnet und sind damit in der Abwicklung sichtbar (Bild 1 rechts). Mit der neuen Version Sheet-Metal-Works 2010 erfolgten Anpassungen zur vollständigen Unterstützung von Multibodies in Solidworks. -sg-

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SPI GmbH, Ahrensburg Tel. 04102/706-0, http://www.spi.de

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