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Maximator Jet: macht Formel1-Rookis mobil

Der aktuelle Bolide MFFour belegte in Györ/Ungarn Platz drei in der Overall-Wertung und geht noch dieses Jahr in Barcelona/Spanien als Hoffnungsträger unter 96 Teams aus 21 Ländern an den Start.

Die Wasserstrahlschneidetechnik gilt in der Automobilindustrie heute in vielen Bereichen bereits als Fertigungstechnik der Wahl. Das hat die Maximator JET GmbH vorausgesehen und seine Leidenschaft für die Fertigungstechnik frühzeitig in der universitären Forschung & Entwicklung ausgelebt: Das innovationsfreudige Unternehmen begleitet das Mainfranken-Racing-Team der FH Würzburg seit 2006 in der Entwicklung von Formel-Fahrzeugen und hat bereits Generationen von rennsportbegeisterten Maschinenbau-Rookies bei der Aufrüstung ihrer Boliden geholfen. Das unbedingte gegenseitige Commitment hat sich bezahlt gemacht: Heute haben Studenten und Unternehmen bereits das vierte Formel-Fahrzeug gemeinsam entwickelt und bei diversen Wettbewerben europaweit Akzente gesetzt. Dabei spielten die Vorteile der Wasserstrahltechnologie ¿ Schnelligkeit, Vielseitigkeit und Präzision - eine entscheidende Rolle. Diese Tatsachen wurden zuletzt während der "Formula Student Deutschland 2010" eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Grund genug für die Maximator JET GmbH sein Fertigungszentrum auch künftig uneingeschränkt den Ingenieuren von morgen zur Verfügung zu stellen und darüber hinaus auch Werksstudenten zu beschäftigen sowie Diplomarbeiten zu betreuen. Wichtigste Herausforderung der gemeinsamen Initiative ist die Formula Student, ein weltweiter Konstruktionswettbewerb unter technischen Universitäten. Mit tatkräftiger Unterstützung von Maximator JET fuhr bereits der erste Formel-Wagen des Mainfranken-Racing-Teams, der MFOne, als zweitbester Newcomer auf Platz 14 von 54 Teams. Der um 40 kg leichtere MFTwo überzeugte in Holland bereits mit dem 8. Platz. Der nochmals um 30 kg leichtere MFThree gewann 2009 in Österreich in punkto Fuel-Efficiency gar den 2. Platz. Der aktuelle Bolide MFFour belegte in Györ/Ungarn Platz drei in der Overall-Wertung und geht noch dieses Jahr in Barcelona/Spanien als Hoffnungsträger unter 96 Teams aus 21 Ländern an den Start. Gewertet werden neben den dynamischen Eigenschaften der Fahrzeuge auch Konstruktion, Finanzplanung und Marketing der Teams. Maximator JET steuert diverse Präzisionsbauteile aus Kunststoff, Aluminium, Stahl und Carbon in der Bauphase bei, die schwerpunktmäßig für Fahrwerk und Lenkung von den Studenten selbst mit Toleranzen unter 0,05 mm im Testzentrum des Schweinfurter Unternehmens gefertigt wurden. Wer ähnliche technologische Höchstleistungen plant ist jederzeit zum Testschnitt per Wasserstrahl eingeladen. lg

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