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Maschinenproduzenten: Deutschland an dritter Stelle

Deutschland belegt mit einem Produktionsvolumen von 165 Milliarden Euro in 2005 unverändert den dritten Platz im Ranking der weltgrößten Maschinenproduzenten. Dies vermeldete der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). An erster Stelle stehen die USA mit einem Volumen von 250 Milliarden Euro, gefolgt von Japan mit 177 Milliarden Euro. Der bislang komfortable Abstand zwischen Deutschland und China als Rangviertem ist deutlich geschrumpft; für die chinesischen Maschinenhersteller florierte auch das Inlandsgeschäft mit einem Zuwachs von 25 Prozent und ließ das Produktionsvolumen auf 120 Milliarden Euro anwachsen.
Europa ist dank der Innovationsführerschaft im Maschinen- und Anlagenbau Fertigungsstandort Nummer eins. Die vier Länder Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien produzieren zusammen 70 Prozent der Maschinen in Europa. Asien holt auf: Hier entwickelte sich der Maschinenbau mit einem Produktionsvolumen von 375 Milliarden Euro im Jahr 2005 am dynamischsten. Neben China war Indien treibende Kraft. Aber auch die Maschinenhersteller in Südkorea profitierten überdurchschnittlich vom Investitionsgüterbedarf ihrer aufstrebenden Nachbarn. Asien hat seinen Anteil an der globalen Maschinenproduktion in den vergangenen Jahren sukzessive ausgebaut; allein 2005 wurde der Anteil um zwei Prozent erhöht, so dass nun gut ein Drittel der Welt-Maschinenproduktion aus asiatischen Fabriken kommt. pb

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