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Manz: Vorerst Kurzarbeit

Der Vorstand von Manz Automation hat in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern vereinbart, ab Mai an den deutschen Standorten in Reutlingen und Tübingen Kurzarbeit einzuführen. Für die Dauer von vorerst sechs Monaten sieht diese Maßnahme eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 80 Prozent vor. Weitere Reduzierungen werden der Entwicklung der Auftragseingänge angepasst. An den Produktionsstandorten in Taiwan, China und der Slowakei wurde bereits Anfang des Jahres durch Abbau von Überstunden, Kurzarbeit und Anpassungen des Personalbestands eine deutliche Entlastung der Kostenseite realisiert. Damit reagiert die Gesellschaft frühzeitig auf die aktuelle Entwicklung der Auftragseingänge sowie die gesamtwirtschaftliche Lage. Zugleich kombiniert die Gesellschaft die Kurzarbeit mit einem Programm zur intensiven Weiterbildung der Mitarbeiter. Dies steht im Einklang mit dem geplanten Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und der weiteren Optimierung der Abläufe und Prozesse. Im Ergebnis wird so die Grundlage geschaffen, um auch zukünftig als Innovationsmotor für die Solarindustrie führende Automatisierungs- und Systemlösungen anbieten zu können. Gleichzeitig wird dadurch sichergestellt, dass aufgebaute personelle Ressourcen stabil bleiben und dennoch die Kostenstruktur entlastet wird. Spätestens mit Beginn einer konjunkturellen Erholung rechnet der Vorstand mit einer deutlich steigenden Nachfrage im Solarbereich, wofür die Gesellschaft ausreichende Kapazitäten bereithält. pb

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