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Mann+Hummel: Stärkung des Asiengeschäfts

Im Zuge seiner Wachstumsstrategie in Asien plant Mann+Hummel seine Geschäftsaktivitäten in Korea zu intensivieren. Mit der 100-prozentigen Übernahme seines Joint-Ventures mit Dongwoo verfolgt der Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Automobil- und Maschinenbauindustrie das Ziel, den Zugang zu den koreanischen Kunden zu verstärken und auch Umsätze mit deren Auslandsstandorten in China, Indien, den USA und Osteuropa zu generieren. Die neue koreanische Tochter soll als Mann+Hummel Dongwoo unter der Leitung von CEO Claude Mathieu, bisher Geschäftsführer von Mann+Hummel USA, geführt werden.

Das 2002 gegründete Joint-Venture beschäftigt 430 Mitarbeiter am Hauptstandort in Munmak (ca. eine Autostunde östlich von Seoul) sowie dem Auslieferungslager in Ulsan (im Südosten von Südkorea) und fertigt Ölfilter, Ölmodule, Kraftstofffilter, Luftfilter, Luftfiltersysteme und Getriebeölfilter für Pkw und Lkw. 2007 erwirtschaftete das Unternehmen rund 135 Milliarden südkoreanische Won (85 Millionen Euro).

2006 hatte zudem Mann+Hummel die 100-prozentige Tochter Mann+Hummel Korea Ltd. gegründet, um in einer eigenen Fertigung künftig Produkte für GM Daewoo herzustellen. Mann+Hummel Korea betreibt auch Entwicklungen für Saugrohre und Luftfilter für die koreanischen Kunden.

"Unser Ziel ist es, in Asien unter den ersten fünf Anbietern unserer Sparte zu sein," so Dr. Dieter Seipler, CEO des Unternehmens. "Indem wir in dem strategisch wichtigen Markt Korea direkten Kundenzugang gewinnen und vor Ort entwickeln und fertigen, insbesondere auch internationale Projekte unserer Kunden lokal koordinieren können, sind wir unserem Ziel ein ganzes Stück näher gekommen". Rund 96 Prozent der südkoreanischen Fahrzeugflotte stammen aus heimischer Produktion. Zudem setzen die südkoreanischen Automobilhersteller ihren Fokus für die nächsten Jahre auf Osteuropa, Asien und Amerika und "diese Geschäftspotenziale möchten wir so weit wie möglich nutzen."

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