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Losberger erhält Komplettauftrag zur Lagererweiterung

Das weltweit agierende Unternehmen Autoliv B.V. & Co. KG, das seinen Hauptsitz in Schweden hat, ist Hersteller von Sicherheitssystemen wie z. B. Airbags für die Automobilindustrie. Nach eigenen Angaben sieht sich das Unternehmen selbst als einer der Technologieführer in seiner Branche. Aufgrund des gestiegenen Auftragsvolumens entschied sich die Firma Autoliv zur Erweiterung der Lagerkapazität in ihrem süddeutschen Werk in Dachau.

Die wirtschaftlichen und montagerelevanten Vorteile des Leichtbaus gegenüber dem klassischen Massivbau bewogen die Verantwortlichen dazu, verschiedene Lieferanten von System- und Leichtbauhallen anzufragen. Darunter war auch die Losberger GmbH, die dem Architekten von Autoliv bereits durch ein früheres, erfolgreich realisiertes Bauvorhaben bekannt war. Gemeinsam mit dem Bauherrn und dessen Architekten arbeitete Losberger zwei unterschiedliche Konzepte zur möglichen Umsetzung der Anforderungen des Kunden aus. Aufgrund der sehr intensiven, stets am Bedarf orientierten Beratung bei der Lösungsfindung und dem immer nachvollziehbaren Angebot, entschied sich Autoliv letztendlich für Losberger.

Im Kosten-Nutzen-Vergleich fiel die Wahl auf die Ausführungsvariante mit einem 7,80 m breiten, frei auskragenden Vordach. Dadurch können die LKWs längsseitig ohne störende Stützen an die Halle heranfahren, reibungslos und effizient be- und entladen werden. Neben der Hallenkonstruktion erhielt Losberger den Zuschlag für den Erdaushub, die Fundamentarbeiten sowie die Betonbodenplatte. Als Platz für die neue Halle wurde der ehemalige Firmenparkplatz ausgewählt. Es entstand eine nahezu quadratische Systemhalle mit 35,00 m Spannweite und 35,50 m Länge mit dem gewünschten 7,80 m frei auskragenden Vordach. Die Traufhöhe wurde auf 6,60 m festgelegt. An den Seitenwänden ist die Halle mit einschaligem Trapezblech und im Dach, zur Verhinderung von Kondenswasser, mit 80 mm Sandwichpaneelen bekleidet. Neben dem 31 m langen First-Normlichtband zur natürlichen Belichtung der Halle, zwei Sektionaltoren sowie den baurechtlich vorgeschriebenen Fluchttüren, wurde eine komplette Blitzschutzanlage installiert. Um die beiden 6,00 m breiten und 4,50 m hohen Sektionaltore an der Hallenlängsseite unterbringen zu können, wurde der Binderabstand individuell auf 7,00 m angepasst.

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Nach einer Gesamt-Bauzeit der kompletten Halle inklusive aller vorbereitenden Bodenarbeiten von nur 10 Wochen konnte der Bauherr die neue Halle wie geplant zur Lagerung von Airbags nutzen. "Die sehr engagierte, objektive Beratung und die reibungslose Abwicklung haben unsere Entscheidung für Losberger während des gesamten Projektes stets bestätigt", so der zufriedene Facility Manager Anton Grießbach. lg

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